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Gegen die Mitaufsteiger ist Mentalität gefragt

Vor Rot-Weiß Koblenz liegt eine Woche der Aufsteiger. Der Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielt am Dienstagabend ab 18 Uhr beim Hessenliga-Zweiten FC Bayern Alzenau und am Samstag ab 14 Uhr im Stadion Oberwerth gegen Hessenmeister FC Gießen. Drei der vier Liganeulinge sind damit unter sich in der ersten Englischen Woche der Saison. Wie das Kräfteverhältnis aussieht, da hat Rot-Weiß-Trainer Fatih Çift bereits ein klares Bild: „Man muss klar sagen, dass wir vom Niveau her, das du in der Regionalliga benötigst, noch ein Stück weit entfernt sind. Alzenau ist da schon  deutlich weiter“, sagt Çift über den nächsten Gegner, den er am Freitagabend in Steinbach beobachtete. Dort verloren die Unterfranken zwar mit 1:4, waren lange Zeit aber keinen Deut schlechter als eines der Regionalliga-Spitzenteams. „Sie waren in meinen Augen über weite Phasen besser als Steinbach und hätten das Spiel eigentlich nicht verlieren dürfen“, ergänzte Cift. TSV-Trainer Adrian Alipour würdigte das Niveau der Alzenauer ebenfalls: „Wenn Alzenau weiter so auftritt, habt ihr mit dem Abstieg definitiv nichts zu tun“, sagte er in Richtung seines Kollegen Angelo Barletta. Die Mannschaft des ehemaligen Osnabrücker Profis hat bereits sechs Punkte auf der Habenseite (2:1 gegen den FC Homburg, 3:0 gegen den FK Pirmasens), was für Fatih Çift keine Überraschung ist. Alzenau sei kein normaler Aufsteiger, was auch mit den starken Neuzugängen zu tun hat. Fürs Tor holte man die langjährige Offenbacher Nummer eins Daniel Endres. Auch Dren Hodja und Serkan Firat haben sich auf dem Bieberer Berg schon in den Vordergrund gespielt.
Um nach den beiden Niederlagen gegen Walldorf (1:4) und die Mainzer Reserve (0:2) bessere Aussichten auf Punkte zu haben, müsse sich vor allem an der Einstellung etwas ändern, fordert Fatih Çift: „Alle müssen die richtige Mentalität und den nötigen Biss auf den Platz bringen, den man in der Regionalliga braucht. Hier haben wir noch Luft nach oben.“
Das zeigte auch das zwar mit 1:0 gewonnenen, insgesamt aber nicht überzeugende Testspiel gegen den West-Regionalligisten SV Bergisch Gladbach am Samstag in Wirges. Diese Partie diente auch dazu, Spielern wie dem nachverpflichteten Eduardo Landu Mateus die Möglichkeit zu geben, den nächsten Schritt zu machen. Der ehemalige Dreieicher soll nicht der letzte Neuzugang bleiben. „Wir brauchen noch zwei, drei Spieler, die uns weiterhelfen“, kündigt der Koblenzer Übungsleiter an. Die gegen Bergisch Gladbach getesteten Elmir Muhic und Altrim Pajaziti werden es nicht sein.
 

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