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Nach Fehlstart zeigt Rot-Weiß eine Reaktion

„Was wäre gewesen, wenn“ zählt im Fußball nicht. Und trotzdem stellte sich nach dem Auswärtsspiel von TuS Rot-Weiß Koblenz in der Regionalliga-Südwest beim FC Bayern Alzenau fast schon zwangsläufig diese eine Frage im Konjunktiv: Was wäre gewesen, wenn Marko Stojanovic in der zweiten Minute freistehend vor dem Alzenauer Tor nicht am ehemaligen Offenbacher Schlussmann Daniel Endres gescheitert wäre? „Wir hätten wahrscheinlich trotzdem verloren“, mutmaßte Fatih Çift nach dem am Ende mit 0:2 (0:2) verlorenen Spiel. „Aber es hätte auch ein anderes Spiel werden können“, ergänzte der Koblenzer Trainer. Stojanovic, auf der linken Offensivbahn ein Aktivposten vor 810 Zuschauern in der Mainecho-Arena, hatte die erste Koblenzer Führung in dieser Saison auf dem Fuß, aber anstatt mit 1:0 in Front zu gehen, kassierten die Oberwerther so gut wie im unmittelbaren Gegenzug den Rückstand. Patrick Kalata traf nach einer Kombination zwischen Serkan Firat und Dren Hodja auf der rechten Seite und einem nicht idealen Kopfball beim Klärungsversuch von Flodyn Baloki (3.). Damit noch nicht genug des Koblenzer Fehlstarts: Ein Missgeschick beim Abstoß von Schlussmann Julian Bibleka brachte die Mainfranken ins Rennen und bescherte Mahdi Mehnatgir sein persönliches Erfolgserlebnis (10.). „Das soll keine Ausrede sein, aber wir standen mit unserem Mannschaftsbus auf der Hinfahrt dreimal im Stau. Vielleicht befanden wir uns in den ersten Minuten noch nicht ganz auf der Höhe“, haderte Çift, der nach dem frühen 0:2 befürchtete, richtig unter die Räder zu kommen. Aber anders als bei der 1:7-Niederlage in der Vorbereitung gegen die SV Elversberg krempelten die Gäste die Ärmel hoch. „Es war gut, was die Mannschaft von da an abgerufen hat. Alle wollten und wir haben versucht, uns mit allem zu wehren, was wir hatten“, lobte Çift die Reaktion seiner Schützlinge. Sven König (31.) und Dominik Stojanovic (41.) besaßen die Möglichkeiten zu verkürzen, auf der anderen Seite hätte aber auch Alzenau das Ergebnis in die Höhe schrauben können. „Nach 20 Minuten haben wir unseren Faden verloren und zu kompliziert gespielt. Wir fanden nicht zurück zu unserem Spiel“, hatte Alzenaus Coach Angelo Barletta auszusetzen.
Das Resultat: Die Begegnung verlief offen und ausgeglichen, ohne im zweiten Abschnitt noch die ganz großen Torchancen zu beinhalten. Rot-Weiß agierte in der einen oder anderen Situation nicht geradlinig genug und entschied sich für die kompliziertere Lösung, anstatt den direkten Weg zum Abschluss zu sorgen. Aufgrund der Leistungssteigerung hätte es der Oberliga-Meister nicht verdient gehabt, einen weiteren Gegentreffer zu kassieren, der in der 76. Minute in der mainfränkischen Luft lag. Die als Flanke gedachte Hereingabe Robert Schicks klatsche gegen den Torpfosten. Auch wenn Alzenaus Sieg verdient ausfiel, wäre ein 3:0 gemessen am Spielverlauf zu hoch gewesen.

Aufstellung: Bibleka – Masala, Baltic, Krämer, Meinert – Muharemi (62. Hillen), Baloki (62. Ahlbach), Miles, Stojanovic – König, Arndt (73. Klein).
Schiedsrichter: Lukas Heim (Waghäusel).
Zuschauer: 810.
Tore: 1:0 Patrick Kalata (3.), 2:0 Mahdi Mehnatgir (10.).

 

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