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Fuster: Der Sieg war möglich

Der erste Saisonsieg steht für TuS Rot-Weiß Koblenz in der Regionalliga Südwest zwar auch nach dem 16. Spieltag weiterhin aus, aber im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt gab es für den Aufsteiger immerhin einen Zähler. Das 2:2 (1:2) bedeutete im dritten Liga-Einsatz unter der Regie von Trainer Manuel Fuster das zweite Unentschieden.

„Wir hätten möglicherweise sogar mehr als einen Punkt verdient gehabt“, meinte der Katalane nach dem Abpfiff. „Die Mannschaft zeigt, dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet. So wird der erste Sieg demnächst kommen.“
Immerhin gelangen erstmals in einem Regionalligaspiel zwei Rot-Weiß-Tore, und die zeigten, dass sich die Koblenzer auch nach Rückständen nicht aufgeben. Sven König (32.) und Kapitän Thilo Kraemer (57.) glichen jeweils eine Frankfurter Führung aus.
Beinahe wären es die Gastgeber gewesen, die vorlegten. Nach einem Flankenwechsel von Derrick Miles zog Justin Klein ab und zwang FSV-Schlussmann Kenan Mujezinovic zu einer Glanzparade. Er fischte den Ball aus dem Winkel und lenkte ihn über die Latte (3.). Fast im Gegenzug dann jedoch das 0:1 für die Bornheimer. Nach einem Eckstoß von Steffen Straub behielt Nestor Djengoue die Lufthoheit und köpfte das 0:1 (8.). „Wir haben uns nach der Führung mit dem Fußballspielen dann aber zurückgehalten und nicht mehr den Zug gezeigt. Man hat bei der Koblenzer Mannschaft gemerkt, dass sie nicht mehr so einfach zu bezwingen ist wie noch vor vier Wochen“, sah Frankfurts Trainer Thomas Brendel, dass sich die Oberwerther in die Begegnung hineinkämpften. Nachdem Mirco Braun freistehend vor Hrvoje Vincek knapp verzogen hatte, ging RWK in die Offensive. Der fleißige Sven König hielt aus spitzem Winkel drauf und traf sehenswert zum Ausgleich (32.). Daraus gewann das Spiel der Einheimischen jedoch genauso wenig Sicherheit was der Frankfurter nach dem 1:2 durch Muhamed Alawie (37.), der nach einer Flanke von Timo Kunert aus dem rechten Halbfeld ungehindert zum Kopfball hochstieg und vollstreckte.
Die Fuster-Elf kam erneut zurück. Thomas Brendel beklagte die „Kopflosigkeit“ seiner Elf, die hinten sehr offen stand, einige Koblenzer Konter zuließ und den Ausgleich durch Thilo Kraemer. Justins Kleins Flanke von links landete beim Kapitän, der sein erstes Regionalliga-Tor feierte (57.). „Auch danach bekamen wir keine Ruhe mehr in unser Spiel. Die Partie hätte in beide Richtungen kippen können“, analysierte Brendel. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert“, merkte Manuel Fuster an, aber die Möglichkeiten von König (64.) und Marko Stojanovic (67.) brachten genauso keinen Erfolg mehr ein wie die Gelegenheit für Frankfurts Straub (68.).

Koblenz: Vincek – Baltic, Kraemer, Fritsch, Mateus – Klein, Weidenbach, Stojanovic (80. Baloki), Miles - Arndt (61. Noel), König.
Frankfurt: Mujezinovic – Kunert, Djengoue, Nothnagel, Wilton – Burdenski (67. Sejdovic), Azaouagh – Born (89. Bazzoli), Mangafic, Straub – Alawie (45.+1 Weinhardt).
Schiedsrichter: Marc Philip Eckermann (Winnenden).
Zuschauer: 375.
Tore: 0:1 Nestor Djengoue (5.), 1:1 Sven König (32.), 1:2 Muhamed Alawie (38.), 2:2 Thilo Kramer (57.).

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