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Effektive Mainzer schlagen Rot-Weiß

Der Grund für die Niederlage von TuS Rot-Weiß im ersten Rückrunden-Heimspiel gegen die Zweitvertretung des FSV Mainz 05 lag in der Effektivität. Weil die Gäste vom Bruchweg, wie ihr Trainer Bartosch Gaul später attestierte, „sehr effektiv“ vor dem Koblenzer Tor agierten, konnten die Einheimischen das nicht von sich behaupten, und so ging die Partie im Stadion Oberwerth mit 1:4 aus Sicht der Heimelf verloren. Schon zur Halbzeitpause hatte das Ergebnis so gelautet.
Gaul lobte den Aufsteiger als griffiges, kampfstarkes Kollektiv, doch das reichte nicht, um sein junges Team zu bezwingen, weil sich die Gastgeber zu einfache Gegentreffer einhandelten. In der 17. Minute setzte FSV-Angreifer Lucas Hermes mit einem Kopfball den Anfangsakkord für eine kurzweilige halbe Stunde mit insgesamt vier Toren. Es hätten fünf sein können, wenn Alexis Weidenbach einen Konter nicht ans Außennetz, sondern zwischen die Pfosten gesetzt hätte. Es wäre das 2:2 und Weidenbachs zweiter Treffer des Nachmittags gewesen, denn zuvor, in der 23. Minute, hatte der Mann aus dem zentralen Koblenzer Mittefeld sein Team wieder auf Tuchfühlung gebracht. Koblenz musste sich für seine Aktionen mit Ball beileibe nicht verstecken, nur mit dem Verteidigen hatten sie es nicht so. Nach einem Eckstoß von der linken Seite genossen Simon Brandstetter und Jonas Fedl am kurzen Pfosten beim 2:0 zu viel Freiraum (20.). Dass Nils Lihseks Freistoß von rechts an Freund und Feind vorbei den Weg ins Netz fand, passte ins Bild (34.). Weidenbach hatte zuvor die Großchance zum Remis auf dem Fuß, und in dieser Szene wird ein Freistoß zum Torschuss, der als Vorlage für die Kopfballstarken im Zentrum gedacht war. „Nach den vier Gegentoren in der ersten Halbzeit war es eine Frage des Stolzes“, sagte der Koblenzer Trainer Manuel Fuster, der in der Pause umstellte und für Justin Klein den Angreifer Gary Noel aufs Feld schickte.
Die Rot-Weißen zeigten ihr Bemühen, aber im letzten Moment fehlte auf dem Weg in Richtung des Mainzer Kastens immer wieder der entscheidende Tick im Zweikampf, oder die Abschlüsse verfehlten das Ziel. „In der zweiten Hälfte war es schwierig, fußballerisch noch Akzente zu setzen. Entsprechend zerfahren wurde die Partie“, sah Bartosch Gaul wenig, was sich für eine Analyse eignete. „Meine Mannschaft hat mir in der Kabine versichert, dass sie alles gegeben hat. Aber für die Regionalliga reichte es leider einmal mehr nicht“, meinte Manuel Fuster, der aber selbstredend versprach: „Wir werden weiterhin in jedem Spiel kämpfen und alles geben.“ Auch am kommenden Wochenende, wenn Rot-Weiß bei Tabellenführer 1. FC Saarbrücken gastiert. Dann müssen Alexis Weidenbach und Marko Stojanovic pausieren, die gegen Mainz ihre fünfte Gelbe Karte sahen und somit gesperrt sind.

Aufstellung: Bibleka – Baltic, Kraemer, Fritsch – Klein (46. Noel), Weidenbach, Ahlbach, Meinert – Stojanovic – König (73. Masala), Arndt (66. Miles).
Zuschauer: 175.
Tore: 0:1 Lucas Hermes (17.), 0:2 Jonas Fedl (20.), 1:2 Alexis Weidenbach (23.), 1:3 Nils Lihsek (34.), 1:4 Simon Brandstetter (36.).

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