Gute erste Hälfte reicht nicht aus

Auch die Mannschaft von Trainer Fatih Çift kann den Durchmarsch des FC Homburg nicht stoppen. Stark ersatzgeschwächt musste die Mannschaft eine 3:1 Niederlage einstecken. Dabei spielten die Jungs eine sehr gute erste Halbzeit. Berkan Yavuz musste eigentlich nach einer Viertelstunde die Führung erzielen, als er völlig frei und alleinstehenden vor dem Torhüter des FC Homburg auftauchte. Doch es fehlte die nötige Abgeklärtheit und Berkan scheiterte, so dass nur ein Eckball heraussprang. Rot-Weiß überzeugte und setzte immer wieder Nadelstiche. Nach einer halbe Stunde setzte sich Armin Jusufi gegen drei Abwehrspieler durch, scheiterte aber am Torhüter der Homburger. Eine Führung zur Halbzeit wäre durchaus verdient gewesen für die Mannschaft von Trainer Fatih Çift.
Nach der Pause erhöhte der FC Homburg das Tempo und innerhalb von zehn Minuten war das Spiel entschieden. Die individuelle Klasse vom Toptorjäger des FC Homburg, entschied das Spiel durch die Tore in der 54. Und 58. Minute. Spätestens nach dem 3:0 in der 63. Minute war die Partie endgültig entschieden. Homburg hatte in dieser Phase noch weitere gute Torchancen, die mit vereinten Kräften stemmte sich die Rot-Weiß-Mannschaft gegen eine höhere Niederlage. Emre Altin gelang sogar zwei Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 3:1. Ein sehenswerter Treffer ins lange Eck markierte den Schlusspunkt in dieser Partie, in der Rot-Weiß, eine vor allem in der ersten Hälfte sehr starke Partie ablieferte und sich die Anerkennung des Heim-Trainers verdiente.
 
Weiter geht’s mit dem letzten Heimspiel in diesem Jahr am Sonntag 10.12.2017 um 14:30 Uhr auf dem Oberwerth gegen den FK 03 Pirmasens.
 
Aufstellung:
Tobias Oost - Markus Fritsch, Marvin Weber, Marvin Sauerborn, Derrick Miles, Emre Altin, Alexis Weidenbach, Max Hannappel (88. Clemens Nytz), Armin Jusufi (76. Jan Henrich), Berkan Yavuz, Hendrik Hillen 

„…es ist unmöglich. Und genau darin liegt der Reiz“

Nach dem wichtigen Sieg gegen Wiesbach, sprang Tabellenplatz 6 mit 31 Punkten heraus und machen den Rot-Weiß Trainer zufrieden und stolz. „Ich bin von der Art und Weise des Spiels sehr zufrieden“, so Fatih Çift und führt weiter aus, dass „zu so einem späten Zeitpunkt der Saison, bei der personellen Situation und einem solchen Gegner das Spiel zu dominieren und letztendlich verdient zu gewinnen ist nicht selbstverständlich. Darüber hinaus waren es mit die wichtigsten drei Punkte.“ Der Sieg gegen Wiesbach war allerdings teuer erkauft, weil Topstürmer Sascha Engel mit Rippenbruch nun auch noch ausfällt und so die Personalsorgen vergrößert. Nüchtern betrachte Fatih Çift die nicht zu ändernde Situation, „klar, jede „Schlacht“ fordert seine Opfer und diesmal hat es leider Sascha getroffen. Ich hoffe, dass er bald wieder langsam einsteigen kann. Genauso wie all die anderen Spieler. Wir hatten jetzt genug Knochenbrüche.“
Nun wartet am Samstag die ungeschlagene und in allen Spielen siegreiche Übermannschaft des FC Homburg. Mit den personellen Sorgen bei Rot-Weiß, ist es eigentlich unmöglich in Homburg überhaupt etwas Zählbares mitzunehmen und die Spitzenreiter überhaupt Paroli zu bieten. Doch Trainer Çift sagt kurz und knapp: „ja, es ist unmöglich und genau darin liegt der Reiz.“
Die Mannschaft stellt sich am Samstag von selbst auf, die Frage ist nur wer spielt auf welcher Position oder bekommen sogar die Jungs aus der A-Jungend eine Chance sich zu beweisen? „Wir fahren mit dem allerletzten Aufgebot nach Homburg. Wer beginnt, wie wir wechseln werden bzw. können, entscheidet sich diesmal eher spontan. Clemens Nytz aus der A-Jugend fährt auf jeden Fall mit“, so Fatih Çift zur Personalsituation.
 
Anstoß:
Samstag 02.12.2017 um 14:30 Uhr
 
Schiedsrichter:
Sebastian Epp
 
Assistenten:
Stephan Rüdiger
Jannik Ohl
 
Anreise:
Siehe Anhang
12. Spieltag Oberliga Ankündigung 
12 1. Spieltag Oberliga Ankündigung
  

Trainer Cift ist stolz auf seine Mannschaft

Die Turn- und Sportfreunde TuS Rot-Weiß Koblenz haben in der Fußball-Oberliga erneut ein mitreißendes Heimspiel hingelegt und den FC Hertha Wiesbach mit 4:2 (2:1) besiegt. Einziger Wermutstropfen für die Gastgeber war, dass nur 105 Besucher die unterhaltsame und torreiche Partie sehen wollten. „Ich weiß nicht, was man noch bieten soll, um die Zuschauer auf den Platz zu bekommen“, sagte der Sportliche Leiter von Rot-Weiß, Christian Noll.
Die personell arg gebeutelten Vorstädter mussten mit dem letzten Aufgebot antreten, es saßen lediglich drei Feldspieler auf der Bank, darunter der 36-jährige Co-Trainer Marco Sasic. Aber die Gastgeber begannen couragiert und suchten sofort den Weg nach vorne. In der zehnten Minute hatte Maximilian Hannappel die Führung auf dem Fuß, nach glänzender Vorarbeit von Derrick Miles und Armin Jusufi verfehlte sein Schuss das Gehäuse der Gäste nur um Zentimeter. Besser machte es Jusufi in der 20. Minute, sein Schuss ins linke Eck war für den Gästetorhüter Julian Wamsbach unhaltbar und bedeutete die 1:0-Führung der Platzherren. Elf Minuten später war erneut der agile Jusufi der Schütze zum 2:0 für die Koblenzer. Jusufi setzte sich im Strafraum der Saarländer durch, verlor aber den Ball, kam im Nachsetzen doch wieder in Ballbesitz und ließ Torsteher Wamsbach keine Chance. Bis dahin sah man von den Gästen wenig, und Koblenz schien einem sicheren Sieg entgegenzustreben. Bis zur 42. Minute: Der bei Wiesbach kurz zuvor eingewechselte Björn Recktenwald schoss einen Freistoß, und sein Ball flog durch die gesamte Abwehr wurde von Hannappel unglücklich abgelenkt, sodass Rot-Weiß-Torhüter Tobias Oost keine Chance hatte; 1:2-Pausenstand. Doch weder vom Anschlusstreffer noch von einer Verletzung von Sascha Engel (Verdacht auf Rippenbruch) zeigten sich die Schängel beeindruckt. Die Schützlinge von Trainer Fatih Cift stürmten nach vorne und wurden in der 69. Minute belohnt, als Hendrik Hillen zum 3:1 traf. Als vier Minuten später Recktenwald den Pfosten traf und danach wieder in Ballbesitz kam, erzielte er den zweiten Treffer für die Mannschaft von Trainer Michael Petry. Aber auch dies steckten die Gastgeber unbeeindruckt weg und kamen fünf Minuten später durch den eingewechselten Berkan Yavuz zum 4:2 (78.). Durch den Erfolg haben die Rot-Weißen den Gast aus dem Saarland in der Tabelle überholt und liegen auf einem hervorragenden sechsten Platz. Nach den 90 Minuten saß Trainer Cift gedankenverloren alleine auf der Bank. „Das war der wichtigste Sieg in dieser Saison. Ich bin stolz auf das, was die Mannschaft leistet. Wir erleiden im Moment so viele Nackenschläge, das stecken die Jungs klaglos weg, nehmen jede Situation an und spielen auf Positionen, die sie noch nie gespielt haben. Die Mannschaft hat einen überragenden Charakter“, lobte der Koblenzer Trainer.
Quelle: Rhein-Zeitung 

„Bei uns folgt eine Hiobsbotschaft auf die nächste…“

Unglückliche Niederlage in Trier nach Wochen des Erfolges, mit einer aus Rot-Weiss Sicht krassen Fehlentscheidung, die wahrscheinlich ein anderes Spiel ermöglicht hätten, wenn Trier nach 5 Minuten in Unterzahl gespielt hätte. Auch ist es nicht das erste Mal, dass diese Entscheidungen zum Nachteil für Rot-Weiss fallen. Trainer Çift findet, „hadern bringt nichts, aber irgendwie hat das alles einen faden Beigeschmack. Ich bin keiner, der im Nachhinein rumjammert, aber mittlerweile braucht man mehr als zwei Hände, um die krassen Fehlentscheidungen gegen uns aufzählen zu können. In diesem Leben werden die Schiedsrichter und ich keine Freunde. Ich würde mir wünschen, dass der/die Schiedsrichter nach so einem Spiel mal für ein paar Wochen aus dem Verkehr gezogen wird/werden, so wie es Trainer mit Spielern machen, wenn die Leistung nicht stimmt. Aber ich habe das Gefühl, dass Schiedsrichter so heilig sind wie die Kühe in Indien.“
Auch hat sich die Mannschaft in Trier mit der dünnen Personaldecke durch eine rote Karte nochmal selbst geschwächt. Gab seitens des Trainers nochmals eine klare Ansage bzw. Aufarbeitung der Situation? „Mehr als über die Niederlage habe ich mich über die rote Karte geärgert, da sie absolut unnötig war. Es ist die 91. Spielminute und wir liegen 0:2 zurück. Da ist das Spiel gelaufen und als Spieler muss man dann die Faust in der nicht vorhandenen Hosentasche machen. Aber Guiliano hat ein Talent für solche Karten. Ich hoffe, dass das nicht mehr vorkommt“, so Trainer Çift.
 
Am Sonntag ist Hertha Wiesbach zu Gast auf dem Oberwerth, einer der Top-Mannschaften der Liga. Im Hinspiel musste die Partie zur Pause für Rot-Weiss entschieden sein, zum Schluss musste man froh sein, wenigsten einen Punkt geholt zu haben. Wiesbach ist auch seit 7 Spielen sieglos, warum bleibt das auch am Sonntag so? „Darauf kann ich keine Antwort geben“, so Fatih Çift und führt weiter aus „ob es so bleibt oder ob nicht, wird sich am Sonntag zeigen. Fakt ist, dass mit Hertha Wiesbach eine Top-Mannschaft aufs Oberwerth kommt, die mit Sicherheit ihre eigene Serie beenden möchte. Ich zähle den kommenden Gegner zu einer der spielstärksten Mannschaften in der Oberliga.“ Ob am Sonntag 11 Feldspieler zur Verfügung stehen oder sogar Co-Trainer Šašić die Schuhe schnüren muss, beantwortet Trainer Çift wie folgt: „Bei uns folgt eine Hiobsbotschaft auf die nächste. Thilo Kraemer hat sich den linken Ringfinger gebrochen, so dass für ihn schon Winterpause ist. Dazu kommen noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Loulouga, Meinert und Beck sowie die Sperre von Masala. Stand heute stehen uns 12 gesunde Feldspieler zur Verfügung.“
 
Anstoß:
Sonntag 26.11.2017 um 14:00 Uhr Kunstrasen Oberwerth
 
Schiedsrichter:
David Scheuermann
 
Assistenten:
Nico Dönges
Fabian Jutzi 

Rot-Weiß vergibt Elfmeter und verliert in Trier

Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist für TuS Rot-Weiß Koblenz die Serie von acht ungeschlagenen Spielen in Folge (inklusive der Partien im Rheinlandpokal) gerissen. Mit 0:2 (0:0) verloren die Rot-Weißen beim Tabellenvierten SV Eintracht Trier und rutschten durch die Niederlage mit weiterhin 28 Punkten um einen Rang auf den neunten Platz ab. Fatih Cift, Trainer der Vorstädter, bescheinigte seiner Elf trotzdem ein gutes Spiel. „Ich bin mit unserem Auftritt absolut zufrieden. Es war doch klar, dass wir nach acht Spielen ohne Niederlage auch mal wieder verlieren werden. Ich ärgere mich über ganz andere Dinge“, sagte der Coach. Und auf eines dieser Dinge musste er nach dem Anpfiff nicht lange warten. Es waren sechs Minuten gespielt, Rot-Weiß-Angreifer Sascha Engel hatte freie Bahn zum Trierer Tor und konnte daran von Simon Maurer nur durch ein Foul gebremst werden (6.). Schiedsrichter Philipp Michels aus Lissendorf in der Eifel zeigte Maurer nur Gelb. 
Anders als die meisten im Stadionrund hatte er keine Notbremse gesehen. „Das war eine klare Rote Karte. In Überzahl hätten wir zwar keine Garantie auf den Sieg gehabt, aber das Spiel läuft bestimmt in eine andere Bahn“, ärgerte sich Cift. Auch sein Gegenüber Daniel Pauls sprach in der Pressekonferenz nach Spielende von einer glücklichen Entscheidung für sein Team: „Es gibt Unparteiische, die da Rot ziehen.“ Trier stand also weiter mit elf Mann auf dem Platz und bestimmte so allmählich auch das Geschehen auf dem Rasen. Gefährlich wurde es erstmals vor dem Koblenzer Tor, als bei einem Kopfball von Jan Brandscheid nicht viel fehlte (13.). Etwa eine Viertelstunde später forderte man auf Trierer Seite vehement einen Elfmeter, bekam ihn aber nicht. Brandscheid soll von Marcus Fritsch am Kopfballversuch gehindert worden sein (30.). Danach tat sich bis auf zwei gute Trierer Schussmöglichkeiten kurz vor der Pause, die aber in Koblenzer Beinen hängen blieben, nicht mehr viel (44.). Nach dem Wechsel erhöht der Gastgeber seinen Offensivdrang, wirkliche Torchancen sprangen dabei zunächst aber nicht heraus. Dann aber doch. Dominik Kinscher steckte einen Ball exakt auf Tim Garnier durch, Jan Henrich kam zu spät und Garnier spitzelte den Ball überlegt zum 1:0 ins lange Eck (57.). Für die Rot-Weißen schien der Gegentreffer das Signal auf Attacke gewesen zu sein. Die Gäste wurden aktiver, bauten Druck auf und kamen zu einer guten Möglichkeit: Der Trierer Felix Fischer fabrizierte im Strafraum ein unnötiges Handspiel und es gab Elfmeter für Koblenz. Sascha Engel lief an, sein nicht mal schlecht geschossener Ball wurde aber zur Beute von Heimkeeper Andrei Popescu (68.). Die Koblenzer Ausgleichschance war vertan.  
Es war aber weiter richtig Pfeffer in der Partie. Von einem Kräfteverschleiß aufseiten der Rot-Weißen nach einer englischen Woche war jedenfalls nichts zu sehen. Trier überstand die gegnerische Druckphase schadlos, hatte auf der anderen Seite Pech, als ein Kopfball von Alexander Biedermann knapp über das von Tobias Oost gehütete Gästetor flog (71.). Biermann sorgte dann doch für die Entscheidung, als er ein Zuspiel von Ömer Kahyaoglu erfolgreich zum 2:0-Endstand einlochte (86.). Es folgte eine hektische Schlussphase. Zuerst vergab Alexis Weidenbach freistehend eine Großchance auf Ergebniskorrektur (90.), dann fand die Partie in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit zwei Platzverweisen ein unrühmliches Ende. Zuerst kassierte Triers Leoluca Diefenbach wegen der Auslösung einer Rudelbildung seine zweite Gelbe Karte und flog ebenso vom Platz wie RWK-Kicker Giuliano Masala, der wegen einer Tätlichkeit an Diefenbach glatt Rot sah. Ein weiterer Grund zum Ärger für Cift. „Da muss Giuliano sich cleverer verhalten.“
Quelle: Rhein-Zeitung 

Kurioses Tor für Rot-Weiß

TuS Rot-Weiß Koblenz ist zum siebten Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Bei der TSG Pfeddersheim kam die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Fatih Cift zu einem 1:1 (1:0)-Unentschieden. Die Vorstädter schlossen damit die Hinrunde in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf dem achten Tabellenplatz ab. Fast wäre es sogar der sechste Rang geworden, wenn Berkan Yavuz in der Schlussminute den Siegtreffer für seine Mannschaft erzielt hätte. Der eingewechselte Koblenzer war am gegnerischen Torwart bereits vorbei, doch seinen Schuss konnte ein Pfeddersheimer Abwehrspieler in höchster Not noch von der Linie kratzen. „Das wäre des Guten aber auch zu viel gewesen. Insgesamt muss man sogar von einem glücklichen Punktgewinn für uns sprechen. Einen Dreier hätten wir heute definitiv nicht verdient gehabt“, trauerte Trainer Cift der verpassten Siegchance kaum nach.  
Denn seine Mannschaft konnte von Glück reden, dass sie im ersten Durchgang nicht ins Hintertreffen geraten war. Der TSG boten sich gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. „Wir hätten uns über einen Rückstand zur Pause nicht beschweren können“, gab Cift zu. Stattdessen aber ging sein Team kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf. Eine harmlose Ecke von Armin Jusufi wollte TSG-Torwart Bakary Sanyang abfangen, doch der Schlussmann ließ den Ball durch die Finger gleiten und legte sich die Kugel ins eigene Tor (43.). „Äußerst kurios, ein solches Tor habe ich auch noch nie gesehen“, musste selbst Cift hinterher über den Fauxpas von Sanyang ein wenig schmunzeln.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Rot-Weißen etwas besser, die Koblenzer näherten sich nun in der einen oder anderen Szene dem gegnerischen Tor an. Allerdings blieb auch Pfeddersheim weiterhin stets gefährlich, sodass sich auf dem seifigen Rasen ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die TSG entwickelte. Pech hatten die Hausherren Mitte der zweiten Hälfte, als ein Schuss auf die Oberkante der Latte tropfte. Pfeddersheim mühte sich redlich um den Ausgleich und wurde eine Viertelstunde vor dem Ende für das Anrennen auch belohnt. Der Koblenzer Rechtsverteidiger Giuliano Masala fälschte einen Schuss des eingewechselten Lucas Oppermann unhaltbar für seinen Keeper zum 1:1-Endstand ab (75.). 
Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) steht für die Rot-Weißen die nächste Aufgabe auf dem Programm. Im Heimspiel gegen den FSV Salmrohr geht es dann allerdings nicht um Oberliga-Punkte, sondern um den Einzug in das Rheinlandpokal-Halbfinale. „Meine Priorität liegt ganz klar auf der Meisterschaft. Aber wenn man die Möglichkeit hat, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale einzuziehen, dann möchte man dieses Ziel natürlich auch erreichen“, sagt Cift. „Eine gewisse Anspannung ist auf jeden Fall zu spüren, das Spiel ist natürlich Thema in der Kabine.“ Gegen Salmrohr dürfte Sascha Engel wieder von Beginn an mitwirken. Der Mittelstürmer klagte vor dem Pfeddersheim-Spiel über Probleme an der Rippenmuskulatur und kam deshalb bei der TSG lediglich zu einem 20-minütigen Kurzeinsatz. „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollten bei ihm kein Risiko eingehen“, so Cift.
Quelle: Rhein-Zeitung

Engel lässt Rot-Weiß früh und spät jubeln

Die Siegesserie von Fußball-Oberligist TuS Rot-Weiß Koblenz ist gerissen: Nach zuvor wettbewerbsübergreifenden fünf Triumphen in Folge sprang im Heimspiel gegen TuS Mechtersheim trotz zweimaligem Rückstand immerhin noch ein 3:3 (2:2) heraus. „Damit kann ich zufrieden sein“, befand Trainer Fatih Cift. Erst recht vor dem Hintergrund dessen, was ihm an Personal zur Verfügung stand. Von 16 Feldspielern waren infolge von Sperren und Verletzungen nur elf einsatzbereit. Marvin Sauerborn immerhin darf nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre am Samstag in Pfeddersheim wieder ran. Marvin Weber, der zweite „Rotsünder“ vom Mittwoch in Gonsenheim, ist dann letztmalig gesperrt. So fanden sich mit Sebastian Fetz und Julian Holzem zwei U19-Spieler auf der Oberliga-Ersatzbank wieder – und ein Akteur mit jeder Menge Routine: Auch Co-Trainer Marko Sasic, der letztmalig in der Saison 14/15 für Mülheim-Kärlich kickte und seit einem Kreuzbandriss 2015 überhaupt nicht mehr, war nominiert, doch es blieb beim 36-Jährigen bei leichtem Aufwärmen zur Pause. Erwartungsgemäß agierten Marcus Fritsch als Linksverteidiger, Jan Henrich im Abwehrzentrum sowie Maximilian Hannappel im zentralen Mittelfeld. Einen Auftakt nach Maß erwischte Rot-Weiß: Joeri Stiens‘ Einsteigen gegen Henrich im Sechzehner wurde mit Elfmeter geahndet, Sascha Engel vollstreckte (10.). Doch davon ließen sich die Gäste, die die zwei Begegnungen zuvor verloren hatten bei 1:9 Toren, nicht beeindrucken: Erst traf Christoph Wörzler zum 1:1 (21.), ehe Dennis Sommers Freistoß aus gut und gern 25 Metern genau passte (43.). Die Nachspielzeit lief bereits, als Fritsch zum Ausgleich traf, im Anschluss an einen Eckball aber erst im zweiten Versuch erfolgreich war (45.+1). Im selben Kasten klingelte es wenige Minuten nach Wiederanpfiff: Einen Torschuss aus zweiter Reihe hatte Luca Beck nach vorne abklatschen lassen, Georg Ester staubte zum 3:2 (49.) für Mechtersheim ab. Später musste Beck, nachdem er in der 68. Minute noch einen Gewaltschuss von Jannik Marx zur Ecke abgewehrt hatte, den Handschuh werfen – im wahrsten Sinne des Wortes: Mit Verdacht auf Fingerbruch schied er aus, wurde durch Tobias Oost ersetzt. Doch dass die Rot-Weißen auch solchen Widrigkeiten trotzen, zeigten sie einmal mehr in der 86. Minute: Eine Flanke von links landete vor Engels Füßen, der aus spitzem Winkel abzog und zum 3:3 traf. „Wir haben ordentlich Druck aufgebaut“, so der Doppel-Torschütze, der nun bei sechs Saisontoren steht und auch die Strapazen der „englischen Wochen“ locker nimmt: „Wir hatten schon so viele englische Wochen, man hat sich daran gewöhnt.“
Inwiefern dennoch einigen Akteuren eine Pause gutgetan hätte – laut Cift hatten ein, zwei Akteure nicht ihre Normalform erreicht – ist angesichts der vielen Ausfälle und der fehlenden Alternativen ohnehin hypothetisch. Was blieb, war, dass beide Trainer den vergebenen Chancen nachtrauerten. „Wir hätten einen großen Schritt nach vorne machen können“, sagte Mechtersheims Ralf Schmitt, der zugleich von einem „Schritt nach vorne“ sprach. „Wir auch“, erwiderte Cift, wenngleich 27 Punkte nach 17 Spielen ein gutes Stück mehr als die halbe Miete in Sachen Klassenverbleib sind, während Mechtersheim mit zehn Punkten weniger weiterhin im Abstiegsstrudel steckt.
Quelle: Rhein-Zeitung

Beck pariert Elfmeter und hält 2:1-Erfolg fest

Es hätte ein entspannter Abend werden können. So jedenfalls sah es nach einer halben Stunde aus. Am Ende war es ein extrem kurioser Abend – aber aus Sicht des Fußball-Oberligisten TuS Rot-Weiß Koblenz ein erfolgreicher. Und das trotz widrigster Bedingungen, denn mehr als 30 Minuten agierten die Gäste in doppelter Unterzahl, brachten aber einen 2:1 (2:0)-Vorsprung beim SV Gonsenheim mit enormem Kampfgeist über die Zeit. Nicht nur die zwei Platzverweise, auch eine Elfmeterentscheidung wenige Minuten vor dem Abpfiff führten nach Spielende noch zu teils heftigen Diskussionen zwischen den Verantwortlichen und den Unparteiischen. Zum „Mann des Tages“ avancierte in der 88. Minute Rot-Weiß-Keeper Luca Beck, der einen von Damir Bektasevic getretenen Foulelfmeter parierte. „Ich war mir sicher, dass ich ihn halten würde“, sagte Beck, „wir haben heute als Mannschaft super gearbeitet.“ Mehrfach hatten Beck und seine Vorderleute in höchster Not gerettet, und speziell nach dem zweiten Platzverweis wurde das Spiel zu einer echten Abwehrschlacht. „Die drei Punkte sind es, was zählt“, fasste Trainer Fatih Cift zusammen, dem aber die Hinausstellungen von Marvin Weber und Marvin Sauerborn Kopfzerbrechen bereiten, was das nun anstehende Heimspiel gegen Mechtersheim angeht. „Dumme Aktionen – das geht gar nicht“, wurde er bei der Mannschaftsbesprechung im Kreis richtig laut, um aber gleich anzufügen, dass genau diese Mentalität auch am Sonntag wieder nötig sein wird. Die „dummen Aktionen“ im Detail: Weber war von Gegenspieler Mustafa Yilmaz gefoult worden, seinen Versuch, sich aus der Umklammerung zu lösen, betrachtete Schiedsrichter-Assistent Luca Schilirò als Nachtreten – und dafür gab es Rot (41,). „Ich hab auf keinen Fall getreten“, war Weber noch Minuten danach fassungslos. Denn bis dahin war es sein Spiel gewesen: Treffer Nummer 1 hatte Weber per Eckball vorbereitet, Thilo Kraemer per Kopf das 1:0 (17.) erzielt. „Koblenz war eiskalt bei Standards, physisch waren sie einfach besser“, erkannte auch Gonsenheims Trainer Babak Keyhanfar an. Auch beim zweiten Treffer verdiente sich Weber den Scorerpunkt, seine Flanke wuchtete Marvin Sauerborn ebenfalls per Kopf in die Maschen (26.). Bitter ist Webers Platzverweis auch, weil hinten links bereits Christian Meinert fehlt, den sein komplizierter Fingerbruch noch zu einigen Wochen Pause zwingt.
In der 58. Minute erhielt Sauerborns die Gelb-Rote Karte), Koblenz spielte fortan in zweifacher Unterzahl. Bektasevic verkürzte, nachdem mehrere Versuche, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, misslangen – doch beim 1:2 (65.) sollte es bleiben. Zu unerfahren, zu nervös – diese Erklärungen hatte Keyhanfar dafür parat, dass seinen Spielern trotz doppelter Überzahl kein Treffer mehr gelang. Und als schließlich der von Marcus Fritsch an Dennis Desousa Oelsner verursachte Foulelfmeter Beute von Luca Beck wurde, war dies für Keyhanfar, dessen Mannen aus den jüngsten acht Spielen nur einen Zähler erbeuteten, „bezeichnend“.
Die Koblenzer derweil bejubelten wettbewerbsübergreifend den fünften Sieg in Folge. Ein Stück Genugtuung war gewiss auch dabei, nachdem vonseiten der Gonsenheimer Bank mehrfach Karten gefordert wurden. „Das merke ich mir alles“, sagte Cift im Hinblick auf das Rückspiel, das aber erst im Mai 2018 stattfinden wird, sodass sich die Wogen bis dahin geglättet haben dürften und die Rot-Weißen dann den Klassenverbleib womöglich schon sicher haben.
Quelle: Rhein-Zeitung

Rot-Weiß zwingt den FC Karbach in die Knie

Ausgelassene Feierstimmung auf der einen Seite, hängende Köpfe auf der anderen Seite: Unterschiedlicher hätten die Gefühlswelten nach dem Derby zwischen den beiden Fußball-Oberligisten TuS Rot-Weiß Koblenz und FC Karbach nicht sein können. Während die Rot-Weißen beim 3:1 (0:1) ihren dritten Sieg in Folge einfuhren, setzte sich der Negativtrend der Karbacher fort. Für die Hunsrücker war es die neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen. Die 316 Zuschauer sahen eine schwungvolle Anfangsphase, beide Teams gingen in den ersten Minuten ein hohes Tempo. Allerdings fehlten der Partie lange Zeit die klaren Abschlüsse, bis zur ersten Torchance verging über eine halbe Stunde. Nach einem gehaltenen Distanzschuss leitete Rot-Weiß-Keeper Luca Beck mit einem weiten Abschlag einen schnellen Gegenangriff seiner Mannschaft ein. Stürmer Sascha Engel tankte sich durch und prüfte den Karbacher Schlussmann Kadir Yalcin, der den Ball noch reaktionsschnell über die Latte lenken konnte (31.). Nur sechs Minuten später ließen die Gastgeber eine weitere gute Gelegenheit ungenutzt, als Marvin Sauerborn das Tor nur knapp verfehlte. Mitten hinein in diese Koblenzer Drangphase gelang Karbach die etwas überraschende Führung. Nach einem Fehlpass der Rot-Weißen wurde Sören Klappert auf links freigespielt und versenkte die Kugel ins lange Eck zum 1:0-Pausenstand (40.).
Angestachelt vom Rückstand erhöhten die Hausherren im zweiten Durchgang ihre Angriffsbemühungen. Einen langen Freistoß von Marvin Weber jagte der aufgerückte Rot-Weiß-Kapitän Thilo Kraemer am zweiten Pfosten mit links über den Kasten (49.). Besser machte es nach einer Stunde Derrick Miles, der einen Konter zum 1:1 abschloss. Der Treffer sorgte allerdings für reichlich Diskussionsstoff, die Karbacher reklamierten ein Handspiel von Vorlagengeber Hendrik Hillen. „Der Schiedsrichter steht fünf Meter daneben und pfeift nicht. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis“, echauffierte sich Gästetrainer Torsten Schmidt. Das Tor gab den Koblenzern merklich Auftrieb. Die Hausherren übernahmen Zug um Zug immer mehr das Kommando und kamen Mitte der zweiten Hälfte durch Hillen zu einer Doppelchance (65., 67.). Auf der Gegenseite waren die Rot-Weißen aber auch im Glück, dass ein Schuss des eingewechselten Karbachers Johannes Göderz nicht den Weg ins Tor fand (70.). Die nicht unverdiente Koblenzer Führung fiel schließlich zwölf Minuten vor dem Ende. Mittelstürmer Engel wuchtete einen Eckball von Weber mit dem Kopf zum 2:1 in die Maschen. Wenig später hätte Kraemer vom Elfmeterpunkt auf 3:1 erhöhen können, doch der Innenverteidiger scheiterte am glänzend reagierenden Karbacher Torwart Yalcin (81.). Zuvor hatte Göderz den Koblenzer Miles im Strafraum unsanft zu Fall gebracht. So blieben die Karbacher im Spiel und probierten es in der Schlussphase mit der Brechstange. Doch den Hunsrückern fehlte es in der Offensive schlichtweg an Durchschlagskraft, um den Rot-Weißen noch einmal gefährlich zu werden. Stattdessen fing sich die entblößte FCK-Defensive in der 89. Minute den entscheidenden Konter zum 1:3-Endstand durch Doppeltorschütze Miles. 
„Wir waren eindeutig besser als Karbach. Sowohl spielerisch, kämpferisch als auch konditionell waren wir den Gästen überlegen. Wir haben verdient gewonnen“, resümierte ein zufriedener Rot-Weiß-Coach Fatih Cift. Trainerkollege Schmidt meinte: „Die Jungs haben alles reingeworfen. Wir waren viel in Bewegung und haben früh angegriffen. Koblenz hat nach der Pause die Schlagzahl erhöht. Insgesamt haben uns die letzten Aktionen vor dem Tor gefehlt, um echte Gefahr zu erzeugen.“ 
Im Rahmen einer englischen Woche wartet auf die Koblenzer bereits am Mittwoch (18 Uhr) die nächste Aufgabe. Dann sind die Rot-Weißen beim SV Gonsenheim zu Gast. Nach zuvor sechs Niederlagen am Stück trotzte der Tabellen-16. dem 1. FC Kaiserslautern II am Wochenende ein torloses Unentschieden ab. Cift: „Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir uns von unten weiter absetzen wollen, müssen wir unsere Serie fortsetzen. Der Sieg gegen Karbach ist nur etwas Wert, wenn wir in Gonsenheim nachlegen.“
Quelle: Rhein-Zeitung 

„…wir benötigen jeden Punkt und werden auch alles versuchen“

Nach der englischen Woche mit zwei Siegen in der Liga und dem Weiterkommen im Pokal, konnte die Mannschaft viel Selbstvertrauen tanken. Trotzdem gab es in dieser normalen Trainingswoche einiges aufzuarbeiten, wie z.B. die erste Hälfte in Saarbrücken sowie Konzentrationsschwächen zu Beginn der 2. Halbzeit. „Wie immer haben wir das vergangene Spiel besprochen und gewisse Dinge - positiv wie negativ – aufgezeigt“, so Trainer Çift und führt weiter aus, „das heißt jetzt aber nicht, dass uns das so nie wieder passieren kann. Irgendwo ist es auch menschlich, wenn man in 6 Tagen 3 Spiele absolviert, nur 14 Feldspieler zur Verfügung hat, von Koblenz über Engers nach Saarbrücken fährt, von Sonnenschein gegen Eppelborn über Flutlichtspiel in Engers vor 700 Zuschauern, dann in Saarbrücken nach 2,5 Stunden Fahrt aufschlägt und ein Drecksspiel vor der Brust hat. Dafür haben wir uns, was die Ausbeute angeht, gut aus der Affäre gezogen.“
 
Erneut steht eine englische Woche auf dem Programm. Fatih Çift bezieht klar Stellung, „ehrlich gesagt geht mir das Ganze mit den englischen Wochen, 19 Mannschaften und der undurchsichtigen Abstiegsregelung, extrem auf die Eier. Da sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen, ob es so sinnvoll ist, was sie da ausgetüftelt haben. Man darf nicht vergessen, dass wir uns immer noch im Amateurbereich bewegen.“ Am Sonntag ist mit dem FC Karbach eine Mannschaft zu Gast auf dem Oberwerth, die in dieser Saison verschiedene Gesichter gezeigt hat und mit 14 Punkten auf Platz 15 zu finden ist, was aber bei dem Spielerpotenzial nicht den eigenen Erwartung entspricht. Wie schwierig ist es sich auf Karbach mit einem geeigneten Matchplan vorzubereiten? „Wir bereiten uns auf den stärkst möglichen FC Karbach - unabhängig von ihrer aktuellen Situation - vor. Für mich ist der FC Karbach vom Potenzial her eine Mannschaft, die unter die ersten 5 gehört. Warum sie nicht dort sind, kann und will ich nicht beurteilen. Der FC Homburg wollte vergangene Saison auch einen Angriff auf die 3. Liga starten und ist dann in der Oberliga gelandet. So Phasen gibt es immer und überall. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der FC Karbach auch wieder "zünden" wird, nur hoffe ich, dass es erst nach unserem Spiel ist“, so Trainer Çift zur Ausgangslage.
 
In der Oberliga konnte Rot-Weiß gegen Karbach noch nicht gewinnen. Liegt es an der großen individuellen Qualität der Spieler aus Karbach? „Die gleiche Frage wurde mir letzte Woche in Bezug auf Saar 05 Saarbrücken auch schon gestellt. Wir haben lediglich zweimal gegen den FC Karbach gespielt und ein Unentschieden sowie eine Niederlage vorzuweisen. Ich glaube, dass wir im Vergleich vielleicht nicht die stärksten Individualisten haben, aber in solchen Spielen kommt es auf die Tagesform an“, so Fatih Çift.
Die letzten Spiele vor der Winterpause muss Rot-Weiß noch gegen die Topfavoriten (Trier, Wiesbach, Homburg, Pirmasens) antreten. Bis dahin ist jeder Punkt gegen die Mitkonkurrenten in den nächsten Spielen mehr als wichtig? „Klar, wir benötigen jeden Punkt“ so der Trainer „und werden auch alles versuchen. An die Spiele gegen die genannten Topmannschaften verschwende ich aktuell keinen Gedanken, aber das beeinflusst mich ohnehin nicht, da ich weiß, dass wir auch gegen diese Mannschaften punkten können.“ 
Gibt’s Ausfälle oder angeschlagene Spieler zu beklagen und wie geht’s Christian Meinert? „Bei uns gibt´s immer Ausfälle. Christian Meinert wird aufgrund seines Fingerbruchs operiert und fällt erst einmal aus. Dazu kommt noch Emre Altin, der einen leichten Faserriss im Oberschenkel hat. Herve Loulouga ist wieder ins Training eingestiegen, wird aber noch etwas Zeit brauchen“, so Fatih Çift zur personellen Situation.
Anstoß:
Samstag 29.10.2017 um 15:00 Uhr
 
Schiedsrichter:
Tobias Vogel
 
Assistenten:
Daniel Kamnitzer
Simon Henninger

Auswärtssieg in Saarbrücken

Zum Abschluss einer erfolgreichen englischen Woche, gewann die Mannschaft von Trainer Fatih Çift beim SV Saar 05 Saarbrücken aufgrund der 2. Halbzeit verdient mit 2:1. In der ersten Halbzeit, tat sich die Mannschaft schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber waren die bessere Mannschaft und gingen in der 19. Spielminute nach einem langen Freistoß durch einen Kopfballtreffer mit 1:0 in Führung. Anschließend hatten die Gastgeber weitere gute Torchancen, die Führung auszubauen und Rot-Weiß konnte von Glück reden, nicht einem höheren Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff, war Rot-Weiß dann aber auch die aktivere Mannschaft. Sascha Engel setzte sich mit einer schönen Einzelleistung durch und markierte noch vor der Pause den 1:1 Ausgleich (45.+1). 
 
Mit dem Wiederanpfiff gab es gleich zwei Schreckmomente zu überstehen. Marcus Fritsch und Marvin Sauerborn, luden jeweils durch haarstäubende Ballverluste Saarbrücken ein, die erneute Führung zu erzielen, doch die Saarbücker nutzten diese Einladungen Gott sei Dank nicht. Von nun an bestimmte Rot-Weiß aber das Spiel. Nach einer Ecke kam der Ball zu Marvin Weber, der per Traumtor aus 16 Metern in den Torwinkel zum 2:1 für Rot-Weiß traf. Weiter, spielte nur eine Mannschaft und Derrick Miles und erneut Marvin Weber hatten jeweils die große Chance, das Spiel mit dem 3:1 zu entscheiden, doch der Saarbrücker Keeper verhinderte weitere Treffer. So blieb es beim nicht unverdienten 2:1 Sieg bis zum Abpfiff.
 
Weiter geht’s mit dem Heimspiel am 29.10.2017 um 15:00 Uhr gegen den FC Karbach.
 
Aufstellung:
Luca Beck - Marvin Weber, Thilo Kraemer, Marcus Fritsch, Giuliano Masala, Marvin Sauerborn, Alexis Weidenbach, Max Hannappel (62. Hendrik Hillen), Derrick Miles, Armin Jusufi (87. Jan Henrich), Sascha Engel (90. Berkan Yavuz) 

Kein Grund zur Euphorie vor dem Spiel in Saarbrücken

Nach dem Enorm wichtigem Sieg gegen Eppelborn vergangenen Sonntag, der Pokalerfolg bei enorm starken Engersern, gibt es trotzdem keinen Grund zur Euphorie, wenn am Samstag beim SV Saar 05 Saarbrücken nicht die Leistung und der Wille dieser beiden Spiele an den Tag gelegt wird. Das bestätigt auch Trainer Çift, „genau so sehe ich es. Wir haben lediglich 17 Punkte auf dem Konto und sind im Viertelfinale“ und führt weiter aus „für diese Ausbeute gibt´s am Ende der Saison ein kurzes, ‘Danke und schön, dass ihr dabei gewesen seid‘, mehr nicht. Euphorisch können wir hoffentlich sein, wenn wir den Klassenerhalt geschafft haben. Am Samstag treten wir bei einem Gegner an, der mit dem Rücken zur Wand seine Aufholjagd starten möchte und dem es letztlich egal ist, was wir am Sonntag gegen den FV Eppelborn und am Mittwoch gegen den FV erreicht haben und darauf müssen wir vorbereitet sein.“
 
Lastminute-Sieg gegen Eppelborn, Pokalerfolg in Engers mit den Toren in der Verlängerung, die Mannschaft ist wieder am Punkt der letzten Saison, in der Schlussphase Spiele noch mal entscheidend zu drehen. Zu dem Willen, etwas Glück, gehört aber auch die Fitness das dann auch zu erreichen. Was macht im Moment den Unterschied aus als zu Beginn der Saison? „Es gibt sehr viele Gründe. Wir hatten einen großen Umbruch innerhalb der Mannschaft, was zwangsläufig dazu führt, dass z. B. Automatismen und Hierarchien neu gebildet werden müssen. Durch die vielen Neuen muss dann irgendwo auch eine neue Einheit geformt werden und das geschieht nicht nur auf, sondern vor allem außerhalb des Platzes. Mein Vorwurf lautete immer, dass wir noch keine Einheit sind und dass uns irgendwo auch die physischen Voraussetzungen fehlen, die wir letzte Saison hatten. Das lag in erster Linie nicht an uns im Trainerteam, sondern an dem ein oder anderen Spieler, der mal im Urlaub oder mal krank war, der lieber eine Cola getrunken hat als ein Wasser und sich nach der Belastung fast food ‘gönnt‘. Inzwischen sind viele Spieler fitter und dadurch belastbarer. Genau das ist das Fundament, um auch mal Spiele am bzw. zum Ende zu entscheiden“, so Fatih Çift.
 
Die Blanz gegen Saarbücken weist noch keinen Sieg auf, es wird also kein leichtes Unterfangen in Saarbücken zu bestehen, obwohl Saarbrücken die letzten 5 Spiele nicht gewinnen konnte? „Naja, wir hatten bislang auch nur zwei Duelle, in denen wir ein Unentschieden und eine Niederlage vorweisen können“, so Fatih Çift, der aber nicht müde wird immer wieder zu betonen, dass „diese Saison ohnehin kein Spiel leicht wird. Wir haben jedes Spiel entweder knapp verloren oder knapp gewonnen. Das sagt meiner Meinung nach sehr viel über die Ausgeglichenheit der Oberliga aus.“
Personell wird „Herve Loulouga krankheitsbedingt weiter ausfallen.“ Doch Trainer Çift muss „nun aber leider auch noch Christian Meinert verzichten, der sich den Ringfinger gebrochen hat und wohl um eine Operation nicht herum kommt. Das ist extrem bitter für uns, da wir ohnehin kaum Möglichkeiten haben und Christian bislang eine sehr starke Runde gespielt hat.“
 
Anstoß:
Samstag, 21.10.2017 um 14:30 Uhr
 
Schiedsrichter:
Adrian Kokott
 
Assistenten:
Manuel Bell
Julian Kuhn
 
Anfahrt:

Rot-Weiß zieht ins Viertelfinale des Rheinland-Pokals

Vor knapp 600 Zuschauern gewinnt die Mannschaft von Trainer Çift nach Verlängerung beim Oberligakonkurrenten FV Engers mit 2:0 (0:0). Rot-Weiß war in einer temporeichen, intensiven Partie, die etwas bessere Mannschaft und war in der 1. Halbzeit spielbestimmender, ohne jedoch die allzu große Torchancen herauszuspielen. Armin Jusufi mit einem direkten geschossenen Eckball, Max Hannappel per Kopf und Sascha Engel’s Schuss, forderten den Engerser Torhüter in der ersten Halbzeit. Auch Luca Beck im Rot-Weiß Tor musste einmal sein Können zeigen und parierte einen Schuss der Engerser. So blieb es bis zur Pause beim 0:0 Unentschieden.
Mit Beginn der 2. Halbzeit, kam Engers etwas besser ins Spiel, ohne jedoch Torchancen herauszuspielen. Gut eine Viertelstunde war in der 2. Halbzeit gespielt und Rot-Weiß, übernahm wieder die Spielkontrolle. Alexis Weidenbach hämmerte den Ball aus 16 Metern an die Unterkante der Latte, aber der Ball sprang leider vor der Torlinie auf. Auch Armin Jusufi hatte in der 75. Minute noch eine gute Gelegenheit zur Führung, scheiterte aber auch am Engerser Torhüter. In der 79. Minute forderten die Engerser einen Strafstoß, doch der Schiedsrichter hatte bereits auf Handspiel entschieden. Eine etwas glückliche Entscheidung für Rot-Weiß. Als sich alle Zuschauer schon auf die Verlängerung einstellten, wäre bald die Führung für Engers gefallen. Nach einer Ecke, verhinderte der Pfosten die Führung für Engers (89.) und so ging es in die Verlängerung.
 
Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, leistete sich der Engerser Torhüter einen Patzer, wurde im Dribbling vom eingewechselten Hendrik Hillen bedrängt, so dass sein Befreiungsschlag bei Derrick Miles landete und Derrick Miles mit aller Ruhe aus 20 Metern den Ball im leeren Tor zur Führung für Rot-Weiß versenken konnte (92.). Engers drückte hektisch auf den Ausgleich. Doch erneut war es Hendrik Hillen, der nach einem Konter einen Flankenball vor das Engerser Tor brachte und Berkan Yavuz aus kurzer Distanz keine Mühe hatte das 2:0 zu erzielen (115.). Das war der Schlusspunkt in einem Spiel auf Augenhöhe, bei dem nur Kleinigkeiten und die ruhigere, passsichere Spielweise der Mannschaft von Trainer Çift den Unterschied ausmachten.
 
Weiter geht’s am Samstag 21.10.2017 um 14:30 Uhr mit dem Meisterschaftsspiel beim SV Saar 05 Saarbrücken.
 
Aufstellung:
Luca Beck – Giuliano Masala, Marcus Fritsch, Thilo Kraemer, Christian Meinert, Alexis Weidenbach, Emre Altin (118. Jan Henrich), Armin Jusufi (112. Berkan Yavuz), Max Hannappel (81. Hendrik Hillen), Derrick Miles, Sascha Engel (113. Marvin Sauerborn) 

Wichtiger Heimsieg gegen Eppelborn

Nach zwei Niederlagen, kehrte die Mannschaft von Trainer Çift nun in die Erfolgsspur zurück. Gegen den Aufsteiger FV Eppelborn siegte die Mannschaft durch ein Last-Minute-Tore mit 3:2 (1:0). Es war ein tolles, temporeiches Oberligaspiel, nach einer 2:0-Führung glaubten schon alle Rot-Weiß Anhänger an einen sicheren Sieg. Doch der Reihe nach. Die Gäste aus Eppelborn waren zu Beginn die bessere Mannschaft. 150 Zuschauern sahen, wie die Rot-Weiß Abwehr das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten kam, so dass sich Luca Beck, der den gesperrten Tobias Oost ersetzte, sich auszeichnen konnte und sich als sicherer Rückhalt erwies. Doch mit dem ersten richtigen guten Angriff, erzielte Derrick Miles in der 24. Minute die bis dahin etwas überraschende 1:0 Führung. Von nun an war Rot-Weiß besser im Spiel. Bis zur Halbzeit hatten Alexis Weidenbach (39.) und Armin Jusufi (40.) zwei richtig gute Gelegenheiten, um die Führung auszubauen.
Die zweite Halbzeit begann furios. Zuerst scheiterten die Gäste am Pfosten des Rot-Weiß Tores und mit dem Gegenangriff, konnte Armin Jusufi nach einer Flanke von Alexis Weidenbach, aus kurzer Distanz mühelos das 2:0 erzielen (53.). Wer nun dachte, dass Spiel sei entschieden, sah sich getäuscht. Mi einem blitzschnellen Konter erzielten die Gäste wenig später den Anschlusstreffer zum 1:2 (55.). Eppelborn wollte nun mehr. Doch auch Rot-Weiß blieb weiter am Ball und Armin Jusufi hatte das vorentscheidende 3:1 auf dem Fuß, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei (71.). In der 74. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Foulspiel von Fritsch, auf den Elfmeterpunkt. Doch der Eppelborner Schütze, drosch den Ball an die Querlatte (74.). Trotzdem kamen die Gäste aber noch zum Ausgleichstreffer. Vom Strafraumeck aus, schlenzte der Eppelborner Stürmer den Ball in den Winkel (86.) und ließ Luca Beck keine Chance. Rot-Weiß steckte aber nicht auf und berannte weiter das tor von Eppelborn. Mit der letzten Aktion, spielte Alexis Weidenbach den Ball auf Christian Meinert, der den Ball im langen Eck zum viel umjubelten 3:2 Siegtreffer versenkte.
 
Weiter geht’s am Mittwoch, 18.10.2017 um 19:00 Uhr, mit dem Pokalspiel beim FV Engers und am Samstag 21.10.2017 reist die Mannschaft zum SV Saar 05 Saarbrücken.
 
Aufstellung:
Luca Beck - Christian Meinert, Thilo Kraemer, Marcus Fritsch, Giuliano Masala, Emre Altin (84. Marvin Sauerborn), Alexis Weidenbach, Armin Jusufi (89. Berkan Yavuz), Derrick Miles, Max Hannappel (80. Hendrik Hillen), Sascha Engel

Folgen nach zwei Niederlagen wieder zwei Siege?

In den letzten vier Spielen gab es je zwei Siege und zwei Niederlagen. Wie ärgerlich ist gerade so eine Niederlage wie diese in der letzten Woche? „Die Niederlage ist maximal ärgerlich“ so Trainer Çift, „weil wir nicht die schlechtere Mannschaft waren und kurz vor der roten Karte die Möglichkeiten hatten, um 2:1 in Führung zu gehen.“ Mit Eppelborn kommt eine bisher auswärts sieglose Mannschaft auf das Oberwerth, die nur 3 Punkte hinter Rot-Weiß liegen. Eine erneute Niederlage und die Mannschaft rutscht noch tiefer in den Tabellenkeller. Ausgehend vom Torverhältnis mit 31 Gegentreffern liegt dort eine Schwäche bei Eppelborn, die es auszunutzen gilt? „Auf den ersten Blick sieht es so aus. Aber der FV Eppelborn hat sich mittlerweile gefangen und auch die verletzen Spieler zurück. Von daher sagen die 31 Gegentore nichts über eine vorhandene defensive Schwäche aus. Und wir haben uns mit 17 geschossenen Toren bislang auch nicht mit Ruhm bekleckert“, bewertet Fatih Çift die Ausgangslage.
 
Die Chancenverwertung ist das Hauptthema dieser Saison, auch in Jägerburg hätte Sascha Engel die Führung erzielen müssen und somit wahrscheinlich drei Punkte für Rot-Weiß eingefahren. Ist es hilfreich auch immer mal wieder „den Finger in diese Wunde“ zu legen? „Wir sprechen nach jedem Spiel sowohl gute als auch schlechte Dinge an. Aber vom Reden allein ist noch nie ein Ball ins Netz geflogen. Fakt ist, dass wir zu viele Chancen liegen lassen. Da sind uns derzeit einige Mannschaften einfach voraus“, stellt Trainer Çift klar.
 
Tobias Oost wird gesperrt sein am Sonntag. Luca Beck wird ihn aber gut vertreten? „Luca Beck wird seine Premiere im Rot-Weiß Tor feiern“, so Trainer Çift, aber „weiterhin ausfallen wird aber Hervé Loulouga. Bei Marvin Sauerborn müssen wir das Abschlusstraining abwarten.“
 
Anstoß: 
Sonntag 15.10.2017 um 15:00 Uhr. 
 
Schiedsrichter:
Christian Gittelmann
 
Assistenten: 
Marvin Schmidt
Fabian Jutzi

In Unterzahl knappe Auswärtsniederlage

Erneut verliert unsere Oberligamannschaft trotz Führung mit 1:2 beim FSV Jägersburg. Rot-Weiß begann gut und bereits nach einer Viertelstunde konnte Armin Jusufi den Flankenball von Alexis Weidenbach zur 1:0 Führung in lange Ecke verwandeln (13.). Der Jubel erstickte kurze Zeit später, nach einem Fehlpass in der Abwehr, konnte Jägersburg zum 1:1 ausgleichen (15.). Armin Jusufi hatte noch vor der Pause die erneute Führung auf dem Fuß, doch sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei.
Auch nach der Pause blieb es bei einem umkämpften Spiel auf schwerem Untergrund. Torchancen entwickelten sich wenige auf beiden Seiten. Nach einer guten Stunde hatte der eingewechselte Sascha Engel die größte Möglichkeit zur Führung, doch sein Schuss aus zehn Metern war nicht platziert genug, so dass der Torhüter parieren konnte. Alles deutete auf ein Unentschieden hin, bis zur 82. Minute. Nach einem Eckball für Rot-Weiß, passte Giuliano Masala den Ball auf Höhe der Mittellinie zurück auf Tobias Oost, der völlig überrascht war und den hohen Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand abwehrte und danach die rote Karte kassierte. Luca Beck kam für Armin Jusufi zu seinem ersten Einsatz. Zwei Minuten vor dem Ende, nach einem Angriff über die linke Seite, fiel dann auch noch der 2:1 Siegtreffer für Jägersburg und so musste unsere Mannschaft ohne Punkte die Heimreise antreten.
 
Weiter geht’s am Sonntag 15.10.2017 um 15:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FV Eppelborn.
 
Aufstellung:
Tobias Oost - Giuliano Masala, Jan Henrich, Thilo Kraemer, Marcus Fritsch (63. Sascha Engel), Alexis Weidenbach (84. Marvin Sauerborn), Max Hannappel, Emre Altin, Christian Meinert, Derrick Miles, Armin Jusufi (82. Luca Beck) 

„…Wille der Schlüssel zu allem….“

Nach zwei Siegen in Folge (Dudenhofen, Salmrohr) gegen Mannschaften aus dem Tabellenende, folgte eine Niederlage gegen Diefflen. Alle drei Spiele waren eng und hätten auch anders ausgehen können. Liegt es nun daran, dass die Spiele tendenziell enger sind als in der Vorsaison oder stellen sich die Gegner anders auf im Spiel gegen Rot-Weiß? Trainer Çift stellt klar, “naja, die Spiele waren eng, was das Ergebnis angeht. Aber vom Spielverlauf her absolut eindeutige Angelegenheiten. So gesehen hätte unser Spiel gegen den FV Diefflen auch anders ausgehen können, wenn wir unsere Möglichkeiten in der zweiten Hälfte genutzt und zumindest ein Treffer, der wegen angeblicher Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde, anerkannt worden wäre. Ich finde die Spiele genauso eng, wie letzte Saison auch. In dieser Liga kann eben jeder jeden schlagen. Mit der momentanen Ausnahme vom FC Homburg. Ich denke auch nicht, dass wir anders wahrgenommen werden als letzte Saison.“
 
Mit Jägersburg geht’s nun gegen eine Mannschaft, die bei einem Sieg an Rot-Weiß in der Tabelle vorbei springen kann. Letzte Saison holte die Mannschaft in Jägerburg einen 2:0 Rückstand auf und siegte am Ende mit 5:3. Ein Sieg würde den Abstand auf einen Mitkonkurrenten ausbauen. Schauen Mannschaft und Trainer auf die Tabelle vor den Spielen gegen die Mitkonkurrenten, um zu wissen worauf es ankommt? Fatih Çift „hofft nicht, dass man den Gegner nach seiner Tabellensituation mehr oder weniger ernst nimmt. Fakt ist, dass wir bislang zu wenige Punkte eingefahren haben.“
 
Gegen Salmrohr war der Trainer mit der Leistung der Offensive zufrieden, neben offensiven Aktionen auch die erste Abwehrreihe bei Gegenangriffen zu sein. Gegen Diefflen war das leider nicht immer so. Trainer Çift stellt richtig, „ich habe nicht gesagt, dass ich mit der Offensivreihe im Spiel gegen den FSV Salmrohr zufrieden war, allerdings war das Defensivverhalten der Stürmer besser als gegen den FV Diefflen.“ Fehlen noch Konstanz in den Leistungen einiger Spieler oder der letzte Wille in jedem Spiel alles abzurufen, wie bewertet der Trainer das? „In meinen Augen ist der Wille der Schlüssel zu allem und somit auch zu der nötigen Konstanz. Ich bin mir sicher, dass eben genau dieser Wille und diese Mentalität uns aus der Rheinland- in die Oberliga geführt und uns die Saison auf dem 5. Tabellenplatz beenden lassen hat. Jeder definiert gewisse Tugenden und Eigenschaften anders und hat sie vielleicht anders vermittelt bekommen. Wir versuchen, bei denen, die in unseren Augen noch etwas Luft nach oben haben, das zu korrigieren“, so die klare und deutliche Meinung des Trainers.
 
Personell steht Marcus Fritsch nach seiner roten Karte (spielt aber auf Bewährung) wieder zur Verfügung. Werden auch Marvin Sauerborn und Max Hannappel nach den Verletzungen den Trainingsrückstand bis Samstag etwas aufholen können und wieder eine Option sein? „Marcus Fritsch, Maximilian Hannappel und auch Marvin Sauerborn werden in den Kader zurückkehren, ob sie von Anfang an eingesetzt werden (können), wird sich nach dem Abschlusstraining entscheiden. Dafür fällt jedoch - wie auch schon gegen den FV Diefflen - Herve Loulouga weiterhin aus“, sagt Fatih Çift zur personellen Ausgangslage.
 
Anstoß:
Samstag 07.10.2017 um 15:30 Uhr
 
Schiedsrichter:
Sebastian Epp
 
Assistenten:
Luca Hartmut Weis
Marc Menches
 
Anfahrt:
Alois-Omlor-Sportpark, 66424 Homburg
 

Rot-Weiß vs. Diefflen

 
Eine verdiente 1:2 Niederlage im Heimspiel musste die Mannschaft von Trainer Çift diesmal gegen Diefflen einstecken. Anders als in der letzten Saison, war diesmal Diefflen die vor allem in der ersten Halbzeit bessere Mannschaft. Zu harmlos war der Auftritt der rot-weiß Mannschaft. Torchancen waren Mangelware bei der Mannschaft von Trainer Çift. Mit Glück und der nicht konsequenten Verwertung der Dieffler, ging es mit einem 0:0 in die Pause.
 
Auch nach der Pause ändert sich nicht viel. Erst nach gut einer Stunde, sorgte Armin Jusufi für Spannung, doch sein Schuss konnte der Gäste-Keeper gerade noch mit dem Fuß abwehren. Nun war Rot-Weiß besser im Spiel und drückte aufs Tempo. Allen voran Derrick Miles, der wieder einmal bester Rot-Weißer war. Mitten in die gute Phase, fiel der Führungstreffer nach einem Standard für die Gäste. Nach einem Abpraller schalteten die Gäste schneller und erzielten die nicht unverdiente Führung (75.). Rot-Weiß ließ sich nicht beeindrucken und der kurz zuvor eingewechselte Max Hannappel, traf nach einem langen Sprint per Kopfballbogenlampe zum umjubelten Ausgleich (79.). Doch auch die Gäste reagierten prompt und gingen nach einer Ecke nur fünf Minuten später wieder in Führung (84.). Wenig später traf Derrick Miles zwar zum 2:2 Ausgleich, doch der Treffer wurde vom Schiedsrichtergespann aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung. So blieb es beim nicht ganz unverdienten Sieg der Gäste des FV Diefflen.
 
 
Weiter geht’s am Samstag 07.10.2017 um 15:30 Uhr beim FSV Jägersburg.
 
Aufstellung:
Tobias Oost - Christian Meinert, Giuliano Masala, Jan Henrich, Thilo Kraemer, Emre Altin, Alexis Weidenbach, Derrick Miles, Hendrik Hillen (84. Marvin Weber), Armin Jusufi (76. Berkan Yavuz), Sascha Engel (77. Max Hannappel)  

Salmrohr vs. Rot-Weiß

 
Einen verdienten und wichtigen Sieg, erzielte unsere Mannschaft beim FSV Salmrohr. Auf schwierigen Platzverhältnissen sowie stark ersatzgeschwächt begann die Mannschaft kämpferisch. Marcus Fritsch bekam eine Zwei-Spiele-Sperre sowie ein weiteres Spiel auf Bewährung für seine rote Karte gegen Dudenhofen. Es entwickelte sich ein Kampfspiel ohne große Torchancen. Rot-Weiß war die bessere Mannschaft und Salmrohr beschränkte sich rein aufs verteidigen. Thilo Kraemer hatte die Chance zur Führung, doch er verpasste den Ball knapp. Kurz vor der Pause wurde Salmrohr etwas mutiger, ohne jedoch für wirkliche Torgefahr zur sorgen.
Auch in der zweiten Hälfte bestimmte Rot-Weiß die Partie. Die Mannschaft erhöhte das Tempo und spielte noch druckvoller nach vorne. So dauerte es dann bis zur 62. Minute, ehe Derrick Miles mit seinem 2. Versuch, den Ball im Tor unterbrachte und so das mehr als verdiente 1:0 für Rot-Weiß erzielte. Wieder einmal hätte die Mannschaft von Trainer Çift das Spiel frühzeitig entscheiden müssen. Armin Jusufi (75.) und Berkan Yavuz (90.) hatte dabei die klarsten Chancen für eine 2:0 Führung. So musste die Mannschaft bis zum Schluss auf diesen schwierigen, nassen Platzverhältnissen zittern, um nicht doch einen unglücklichen Ausgleichstreffer zu fangen. Doch Salmrohrs Offensive (4 Saisontreffer) kam auch an diesem Tage zu keinem weiteren Treffer und es blieb beim 0:1 Auswärtssieg.
 
 
Aufstellung:
Tobias Oost - Christian Meinert, Giuliano Masala, Jan Henrich, Thilo Kraemer, Emre Altin, Alexis Weidenbach, Derrick Miles, Hendrik Hillen (86. Berkan Yavuz), Armin Jusufi (78. Herve Loulouga), Sascha Engel (90. Marvin Weber)

Gelingt der 2. Sieg in Folge in der Oberliga?

Dank einer guten ersten Halbzeit gelang ein enorm wichtiger Sieg gegen Dudenhofen und die Mannschaft hat sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Großes Manko war auch diesmal wieder die Chancenverwertung. Was überwiegt mehr, der Frust, dass die Chancen nicht genutzt werden oder das Positive, dass sich die Mannschaft diese Chancen überhaupt herausspielt? Fatih Çift bewertet das so, „ehrlich gesagt sehe ich es nicht so, dass wir uns Luft im Abstiegskampf verschafft haben. Wir sind lediglich zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt und es sind erst ein Viertel der Spiele absolviert. Natürlich ist das positive Gefühl des Sieges und des Herausspielens dieser Aktionen stärker als der Frust über die ungenutzten Möglichkeiten. Was bringt es uns, wenn wir vier von fünf Torchancen nutzen, aber dann z. B. 4 : 6 verlieren?! Allerdings wäre es auch mal schön zu sehen, dass wir auch mal mit weniger Spannung Spiele über die Bühne bekommen.“
 
Erneut geht es am Samstag in Salmrohr gegen eine bisher in dieser Saison sieglose Mannschaft. Salmrohr wird wohl alles in die Waagschale werfen, um endlich den ersten Sieg einzufahren. Mit konsequenter Chancenverwertung und schnellen Umschaltspiel, sollte das Rot-Weiß eigentlich entgegenkommen. „Wir werden auch alles versuchen, um etwas aus Salmrohr mitzunehmen. Der Druck liegt mit Sicherheit bei den Salmrohrern, aber innerhalb von 90 Minuten kann sich der Druck auch in Energie umwandeln, was wir verhindern müssen. Ich denke auch nicht, dass uns Salmrohr über 90 Minuten hinweg die Räume anbieten wird, um uns zu Umschaltaktionen einzuladen“, schätzt Trainer Çift die Ausgangslage in Salmrohr ein.
 
In der letzten Saison gab erst eine sehr unnötige Heimniederlage gegen Diefflen (3:5), gefolgt von einer ebenso unnötigen Niederlage in Salmrohr (1:4), da in beiden Spielen Rot-Weiß eigentlich die bessere Mannschaft war. Nun stehen wieder dieselben Mannschaften gegenüber, erst Salmrohr am Samstag und am Dienstag Diefflen. Ganz vergessen sind die beiden Spiele beim Trainern auch nicht, „an diese zwei Spiele denke ich gelegentlich noch, weil es wirklich sehr bittere Spiele und Momente waren“, so Fatih Çift. Warum wird es aber diesmal aber dann anders sein? Trainer Çift: „Ich kann nicht garantieren, dass es vielleicht nicht noch einmal so kommt. Fakt ist, dass wir uns erst einmal auf den Samstag konzentrieren sollten. Das Spiel gegen den FV Diefflen ist für mich noch sehr weit weg.“
 
Personell wird Marcus Fritsch aufgrund der roten Karte fehlen. Wie sieht’s bei den Verletzungen von Marvin Sauerborn und Max Hannappel aus, sind beide eine Option für Samstag? „Aktuell befinden wir uns personell in keiner besonders guten Situation. Marcus Fritsch wird aufgrund seiner roten Karte, Marvin Sauerborn aufgrund seiner Verletzung und Maximilian Hannappel aufgrund seines Trainingsrückstandes fehlen, so dass wir mit 13 Feldspielern und 2 Torhütern aufschlagen werden. Das sind jedoch keinerler Umstände, die wir nicht schon gewohnt sind. Unter dem Strich sind wir irgendwo auch selbst Schuld, dass es so gekommen ist, wie es sich jetzt darstellt“, so Fatih Çift zur personellen Situation vor dem Spiel in Salmrohr.
 
Anstoß:
Samstag 30.09.2017 um 15:30 Uhr 
 
Schiedsrichter:
Ingo Kreutz
 
Assistenten:
Marc Latsch
Bernd Augustin
 
Anfahrt:
Rasenplatz, Salmtalstadion, 54528 Salmtal
 

Verdienter Heimsieg gegen Dudenhofen

Knapp 100 Zuschauern auf dem Oberwerth sahen den enorm wichtigen 2:0 (1:0) Sieg gegen den Tabellenletzten aus Dudenhofen. Kaum waren 60 Sekunden gespielt und die Mannschaft von Trainer Fatih Çift führte mit 1:0. Kapitän Thilo Kraemer spielte aus der Abwehr einen langen Ball, der Giuliano Masala erreicht und er legt auf Armin Jusufi ab, der zur 1:0 Führung vollstreckte. Augenblicke später hätte Derrick Miles die Führung ausbauen können, doch er scheiterte am Gästetorhüter. Doch die Führung sorgte nicht für ein souveränes Spiel der Mannschaft. Es entwickelte sich ein umkämpftes und hektisches Spiel. Rot-Weiß war präsent in den Zweikämpfen und setzte nach der Balleroberung immer wieder zu schnellem Umschaltspiel an. Lediglich die Chancenverwertung war an diesem Tage wieder das Manko. Sascha Engel setzte nach gut 30 Minuten einen Schuss an den Pfosten. So blieb es bei der engen Halbzeitführung von 1:0.
 
In der zweiten Hälfte kamen die Gäste dann besser ins Spiel, ohne dabei große Torgefahr auszustrahlen. Wie in der ersten Halbzeit, ließ die Mannschaft von Trainer Çift zahlreiche Chancen ungenutzt. Ein weiterer Aluminiumtreffer von Armin Jusufi (59.) oder eine gute Torchance von Christian Meinert, verhinderten eine deutlichere Führung. Derrick Miles und Thilo Kraemer hatten jeweils zwei gute Gelegenheiten die Führung auszubauen, konnten aber auch nicht den Ball im Tor unterbringen. Fast wäre kurz vor dem Ende dann der Ausgleich gefallen. Nach einem direkten Freistoß verhinderte der Pfosten den Ausgleich. Als dann Marcus Fritsch nach einem Foul im Mittelkreis die rote Karte sah, begann noch mal das Zittern. Doch Christian Meinert sorgte mit dem 2:0 in der 93. Minute für die endgültige Entscheidung und sorgte so für die große Erleichterung im Rot-Weiß-Lager.
 
Nächsten Samstag reist unsere Mannschaft dann nach Salmrohr zum Auswärtsspiel.
 
Aufstellung:
Tobias Oost - Christian Meinert, Thilo Kraemer, Marcus Fritsch, Giuliano Masala, Emre Altin, Marvin Sauerborn (40. Alexis Weidenbach), Derrick Miles, Armin Jusufi (89. Jan Henrich), Hendrik Hillen, Sascha Engel (66. Herve Loulouga) 

„…vom Vorjahresfünften weit entfernt…“

Nach den zwei Niederlagen gegen Idar-Oberstein und Kaiserslautern, hatte die Mannschaft letztes Wochenende spielfrei. Somit war Zeit um die Niederlagen zu analysieren und Fehler anzusprechen. Resultierend daraus was muss besser werden, um gegen die nächsten beiden Gegner Dudenhofen und Salmrohr die dringend benötigten Punkte einzufahren? Trainer Fatih Çift resümiert, „gegen Idar-Oberstein waren wir quasi nicht auf dem Platz. In Kaiserslautern haben wir eine Halbzeit lang genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten, Zusammengefasst bedeutet das für uns, dass wir über 90 Minuten hinweg im Spiel mit und vor allem gegen den Ball alles abrufen müssen, so wie wir es z. B. gegen den FV Engers getan haben.“
 
Am Sonntag kommt mit Dudenofen der bisher sieglose Tabellenletzte und Aufsteiger auf das Oberwerth. Eigentlich ist Rot-Weiß als Vorjahresfünfter der sogenannte Favorit in dem Spiel. Steckt in der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen, um zu sagen alles andere als ein Sieg zu Hause wäre eine Enttäuschung? Fatih Çift beurteilt die Ausgangslage etwas anders und warnt, „dass der FV Dudenhofen bislang sieglos daherkommt ist für mich persönlich lediglich ein Attribut. Die Dudenhofener sind amtierender Meister des Südwestens und haben - mit Ausnahme des Spiels gegen den FCK II - sehr knappe Ergebnisse erzielt. Alleine daran erkennt man schon, wie schwer es am Sonntag wird.“ Das seine Mannschaft „aktuell vom "Vorjahresfünften" so weit entfernt ist, wie der FC Schalke 04 von der Meisterschaft in der Bundesliga :-)“, ist auch zu erkennen. „Ob und wie viel Selbstvertrauen in der Truppe steckt, kann ich nicht beurteilen. Aber ich denke schon, dass allen klar ist, was uns ein Sieg bedeuten würde“, so Trainer Çift zur Ausgangslage vor dem Spiel.
 
Positiv ist die Entwicklung beim verletzten Max Hannappel. „Maxi wird aller Voraussicht nach, in der nächsten Woche in das Mannschaftstraining einsteigen“, hofft Fatih Çift, der aber sonst keine weiteren Ausfälle zu beklagen hat.
 
Anstoß:
Sonntag, 24.09.2017 um 15:00 Uhr
 
Schiedsrichter:
Thorben Rech
 
Assistenten:
Holger Reimsbach und Yannick Louis 

Hillen und Engel schießen Rot-Weiß ins Achtelfinale

Hochverdient zieht unsere Mannschaft ins Achtelfinale des Rheinland-Pokals. Auf schwierigem Geläuf tat sich unsere Mannschaft zunächst schwer ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber aus Gönnersdorf hatten in der Anfangs-Phase zwei gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Nach gut einer halben Stunde sorgte dann Hendrik Hillen für die 1:0 Führung (34.). Das Spiel blieb bis zur Halbzeit offen, ohne das Gönnersdorf wirkliche Torgefahr ausstrahlte.
 
Nach der Pause bestimmte Rot-Weiß das Spiel. Zunächst scheitert Kapitän Thilo Kramer mit seinem Kopfball an die Querlatte und nur Minuten später die Schrecksekunde für Rot-Weiß, als das Lattenkreuz den Ausgleich verhinderte. Die Entscheidung fiel in der 65. Minute, als der eingewechselte Sascha Engel seine erste Chance eiskalt nutzte und zum 2:0 traf. Anschließend erspielte sich die Mannschaft von Trainer Fatih Çift mehrere Möglichkeiten, doch auf dem glitschigen Boden sollte kein weiterer Treffer mehr gelingen.
 
Weiter geht’s am Sonntag mit dem Oberliga-Heimspiel gegen den FV Dudenhofen. Anstoß auf dem Oberwerth ist um 15:00 Uhr.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Christian Meinert, Thilo Kraemer (88. Marvin Weber), Marcus Fritsch, Giuliano Masala, Marvin Sauerborn, Emre Altin, Derrick Miles, Hendrik Hillen, Armin Jusufi (60. Sascha Engel), Berkan Yavuz (60. Alexis Weidenbach) 

Unnötige Niederlage auf dem Betzenberg

Trotz guter erster Halbzeit und einer 1:0 Pausenführung, verliert unsere Oberligamannschaft gegen den 1. FC Kaiserslautern II mit 2:1. Knapp 140 Zuschauer verfolgten das Spiel im WM-Stadion von 2006. Rot-Weiß begann konzentriert und war mit Beginn die bessere Mannschaft. In der 14. Minute war dann Kapitän Thilo Kraemer zur Stelle und erzielte nach einer Ecke die 1:0 Führung für Rot-Weiß. Kurze Zeit später hatte Sascha Engel das 2:0 auf dem Fuß, nach einem Konter stand er allein vor dem leeren Tor, doch der Ball versprang und es blieb bei der 1:0 Führung. Tobias Oost im Rot-Weiß Tor wurde das Erstmals nach knapp einer halben Stunde gefordert und verhinderte den Ausgleich in dem er reaktionsschnell den Ball über die Querlatte lenkte. Mit der knappen Führung ging es in die Halbzeit.
 
Mit Beginn der 2. Halbzeit bestimmten die Lauterer das Spielgeschehen. Rot-Weiß war in der Defensive gefordert und schaffte nach vorne keine Entlastung mehr. Der Ausgleich lag in der Luft, aber bedingt durch die Abschlussschwäche der Lauterer Mannschaft, dauerte es bis zur 69. Minute ehe der dann doch verdiente Ausgleich fiel. Kurz zuvor hatte erneut Sascha Engel die Möglichkeit das 2:0 zu erzielen, ließ die gute Gelegenheit allerdings ungenutzt. Auch nach dem Ausgleich blieb Kaiserslautern am Drücker und erzielte so aus 16 Metern durch einen Schlenzer in den Torwinkel das 2:1 (72.). Nun plötzlich war Rot-Weiß wieder die aktivere Mannschaft. Emre Altin hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss stellte den Lauterer Torhüter vor keine großen Probleme. Die Mannschaft von Trainer Fatih Çift versuchte alles um den Ausgleich in den letzten 15 Minuten zu erzielen. Alexis Weidenbach (85.) aus knapp 11 Metern und Herve Loulouga (90.) hatten noch die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen, aber der Abschluss war zu unpräzise. So blieb es bei der 2:1 Niederlage.
 
Nächste Woche hat die Mannschaft dann spielfrei. Weiter geht’s dann mit dem Pokalspiel am 20.09.2 in Gönnersdorf sowie dem Oberligaheimspiel gegen den FV Dudenhofen am 24.09.2017 um 15:00 Uhr.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Christian Meinert, Thilo Kraemer, Jan Henrich, Giuliano Masala, Emre Altin (74. Hendrik Hillen), Marcus Fritsch, Marvin Sauerborn (82. Alexis Weidenbach), Derrick Miles, Armin Jusufi (85. Herve Loulouga), Sascha Engel 

„…ich erwarte keine Reaktion der Mannschaft…“

Frust und Enttäuschung sowie deutliche Worte des Trainers gab es nach dem Heimspiel gegen Idar-Oberstein. Es war ein Spiel zum vergessen, an dem nichts zusammen lief und das der Rot-Weiß Zuschauer so schon lange nicht mehr gesehen hat. Sicher wurde das Spiel in der Trainingswoche noch mal aufgearbeitet und so sagt Trainer Çift auch, „ja, wir haben es natürlich nochmal aufgearbeitet und ein paar Dinge angesprochen, aber ob es angekommen ist, werden wir in den nächsten Wochen sehen.“
Erwartet der Trainer Çift nun auch eine Reaktion seiner Mannschaft auf das schlechte Spiel nun gegen den 1. FC Kaiserlautern II? „Ehrlich gesagt erwarte ich keine Reaktion der Mannschaft, sondern beobachte ab sofort jeden einzelnen Spieler. Von einem Derrick Miles, Marcus Fritsch oder Marvin  Sauerborn kann ich aktuell nicht mehr erwarten als das, was sie ohnehin schon seit Wochen investieren. Nur müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht alles schlecht reden. Wir haben in den ersten sechs Spielen gute Spiele abgeliefert, in denen wir leider nicht wie gewünscht gepunktet haben. Jetzt hatten wir in zwei Spielen einen kleinen Durchhänger“, so Fatih Çift.
 
Am Samstag steht ein weiteres Highlight mit dem Spiel beim 1. FC Kaiserslautern II an. Ist in der Vorbereitung auf das Spiel schwieriger, eine Taktik für den Gegner zurecht zu legen ohne das der Trainer weiß, welche Jungs der U23 der Profimannschaft zur Verfügung stehen oder das Erlebnis in einem WM Stadion zu spielen ohne Ehrfurcht zu versinken? Trainer Çift sieht es so: „Wir haben es zur Kenntnis genommen, dass wir im Fritz-Walter-Stadion spielen werden. Für mich nichts besonderes, da es kein Bundesligaspiel ist, in dem 40.000 Zuschauer anwesend sind. Wir spielen vor leeren Rängen, aber auf einem sehr guten Untergrund. Wenn sich einer der Spieler nur  auf das Stadion freut, dann sollte er zuhause bleiben und zum nächsten Heimspiel des FCK fahren. Eine Spielidee haben wir uns überlegt. Diese ist unabhängig davon, ob die U23 Zuwachs aus dem Profikader bekommt. Außerdem ist es nicht unbedingt immer ein Vorteil, wenn Lizenzspieler abgestellt werden.“ Personell fällt „Maximilian Hannappel aus, er hat sich am Montag die Bänder im Sprunggelenk gerissen und wird uns die nächsten Wochen ausfallen. Ansonsten sind Stand heute alle Mann an Bord“, so Fatih Çift zur personellen Situation.
 
Anstoß:
Samstag 09.09.2017 um 14:00 Uhr
 
Schiedsrichter:
Christoph Busch
 
Assistenten:
Nicolas Scherer
Tobias Anton
 
Anreise und Informationen:

Verdiente Niederlage gegen Idar-Oberstein

Vor ca. 140 Zuschauern verliert unsere Oberliga-Mannschaft das Heimspiel gegen den Aufsteiger SC 07 Idar-Oberstein mit 0:2 (0:0). Es war ein durchaus verdienter Erfolg der Gäste, denn Rot-Weiß war nie richtig im Spiel, erspielte kaum Torchancen. Trainer Çift war äußerst unzufrieden mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft auftrat und reagierte bereits nach 20 Minuten, mit dem Wechsel von Jan Henrich für Alexis Weidenbach. So war es dann auch Jan Henrich zu verdanken, dass nach einem Ballverlust von Kapitän Thilo Kraemer, die Gäste nicht in Führung gingen. Mit einer Grätsche blockte er den einschussbereiten Gästeangreifer und konnte somit zur Ecke klären. Die einzige Torchance in der 1. Hälfte hatte Christian Meinert, doch seinen Schuss parierte der gute Gästetorwart.
 
Auch mit Beginn der 2. Halbzeit waren die Gäste wieder präsenter und so war es auch nicht verwunderlich, dass nach einen abgewehrten Ball die Führung für die Gäste heraussprang (48.). Idar-Oberstein drückte aufs Tempo und hatte noch zwei weitere hochkarätige Torchancen, um die Führung auszubauen (51., 55.). Als nach knapp einer Stunde Sascha Engel sich hervorragend durchsetzte, hatten alle schon den Torjubel auf den Lippen, doch der Ball ging Millimeter am Tor vorbei. Davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und konterten unsere Mannschaft auf eigenem Platz aus und erzielten in der 65. Minute das 0:2. Glück hatte die Mannschaft von Trainer Çift noch bis zum Ende des Spiels und ohne Torwart Tobias Oost wäre die Niederlage noch deutlich höher ausgefallen.
 
Weiter geht’s am nächsten Samstag 09.09.2017. Dann ist um 14:00 Uhr der Anstoß auf dem Betzenberg beim 1. FC Kaiserslautern II.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Christian Meinert, Marvin Weber (63. Hendrik Hillen), Thilo Kraemer, Giuliano Masala, Marcus Fritsch, Alexis Weidenbach (19. Jan Henrich), Marvin Sauerborn, Derrick Miles, Berkan Yavuz (46. Herve Loulouga), Sascha Engel 

Geht’s mit einem Sieg auf die Vorstädter Kirmes?

Am Samstag beginnt die Vorstädter Kirmes, auf der auch Daniel Ferber die neue Rot-Weiß Hymne live präsentieren wird. Doch vorher steht noch eine hohe Hürde mit dem Spiel gegen den SC 07 Idar-Oberstein an. Durch die Siege gegen Morlautern in der Oberliga und Ahrweiler im Rheinlandpokal, ist der Erfolg wieder zurückgekehrt. Mit den Ergebnissen ist der Trainer zufrieden, mit den gezeigten Leistungen vor allem in der 1. Halbzeit der Partien, war das nicht immer so. „Natürlich war es in beiden Partien kein Feuerwerk, was wir abgebrannt haben, aber auch nicht zu erwarten. Gegen Morlautern kann man nicht einfach drauf losstürmen, da sie sehr gute und schnelle Spieler in der Offensive haben. Das Spiel gegen Ahrweiler war mehr oder weniger eine "lästige Pflicht" unter der Woche, so dass nicht alle ganz bei der Sache waren und nicht alles abgerufen haben“, stellt Trainer Çift klar.
 
Vor dem 2. Spiel der Saison in Wiesbach führte Trainer Çift an, dass die Mannschaft die Fitness noch nicht hat wie Ende August. Wie zufrieden ist der Coach nun mit dem Fitnesszustand der Mannschaft?
„Ich kann mich an kein Spiel erinnern, an dem die Mannschaft physisch eingebrochen ist. Die letzten Spiele und auch die Trainingseinheiten zeigen, dass wir jetzt da sind, wo wir sein wollten“, antwortet Fatih Çift. Bisher musste die Mannschaft, bis auf das Spiel gegen Engers, immer mindesten ein Gegentor einstecken. Leichte Ballverluste im Spielaufbau, unter anderem auch im Pokal, eröffnen dem Gegner immer wieder mal schnell umzuschalten und Torgefahr auszustrahlen. Was sind die Gründe, Konzentration, Ballsicherheit, Tempo, die Anstrengungen der englischen Woche? Trainer Çift sieht das so, „bei uns sind Gegentore in der Regel auf Konzentrationsschwächen zurückzuführen. Man darf nicht vergessen, dass wir in 5 von 7 Spielen Elfmeter gegen uns bekommen haben. Dazu kommen Gegentreffer aus Standards, wie gegen Trier, Wiesbach, Homburg und Pirmasens. Die Jungs sind robust, schnell, fit und können alle mit der Kugel umgehen. Und wenn man sich die Spiele gegen Trier, Pirmasens, Wiesbach und Engers genau anschaut, sieht man, dass wir wenig zulassen, wenn wir konzentriert sind. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dieser kleine Kader 5 Spiele in 14 Tagen zu absolvieren hat und die Temperaturen alles andere als angenehm waren.“ 
 
Am Samstag ist Aufsteiger SC 07 Idar-Oberstein zu Gast, ein unbequemer Gegner mit einem Topstürmer Florian Galle. Unsere Mannschaft ist auf dem Papier der Favorit und mit Blick auf die Tabelle, wären drei Punkte enorm wichtig, um sich weiter von Platz 14 abzusetzen. Fatih Çift stellt nochmal klar, dass es „für mich in dieser Liga nur einen Favoriten gibt und das ist der FC Homburg. Alle anderen Spiele sind 50:50-Spiele. Ich sehe uns keineswegs als Favorit gegen Idar-Oberstein. Jeder Sieg ist wichtig, um sich etwas freizuschwimmen.“
 
Personell gibt’s kaum Ausfälle bzw. angeschlagene Spieler, „bis auf Armin Jusufi werden uns alle Spieler zur Verfügung stehen“, so der Coach.
 
Anstoß:
Samstag 02.09.2017 um 17:30 Uhr
 
Schiedsrichter:
Dominik Spang
 
Assistenten:
Marco Niebergall
Kevin Simon 

Rot-Weiß zieht in die nächste Pokalrunde ein

Durch einen 3:4 Sieg in Ahrweiler, zog die Mannschaft von Trainer Çift gegen den ambitionierten Bezirkligisten aus Ahrweiler, in die 3. Runde des Rheinland-Pokals ein. In einem intensiven Spiel, erzielte Sascha Engel die Führung in der 7. Minute. Im direkten Gegenzug sprang der Ball nach einer Ecke an die Hand von Herve Loulouga und Ahrweiler verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:1 Ausgleich (9.) Durch leichte Ballverlusten im Mittelfeld, kam Ahrweiler zu schnellen Angriffen. So war es dann Jan Rieder, der schon häufig gegen Rot-Weiß in der Rheinlandliga traf, der die Führung in der 15. Minute erzielte. Derrick Miles konnte in der 25. Minute den 2:2 Ausgleich erzielen.
Zur Halbzeit kamen dann Armin Jusufi sowie Marvin Sauerborn für Emre Altin und Hendrik Hillen ins Spiel. Rot-Weiß war mit Beginn der 2. Halbzeit nun die spielbestimmende Mannschaft, erhöhte das Tempo und folgerichtig erzielte Sascha Engel die 3:2 Führung (66.) für unsere Mannschaft. Anschließend gab es eine Vielzahl von Torchancen, dass Spiel zu entscheiden, aber es blieb bei der knappen Führung. Nach einem langen Ball kam der Ahrweiler Stürmer in der 88. Minute an den Ball und traf so zum 3:3 Ausgleich. Doch der Jubel der Ahrweiler dauerte nicht lange, erneut war Sascha Engel zur Stelle. Mit seinem 3. Treffer, sicherte er die nächste Runde und erzielte den Siegtreffer zum 4:3 für unsere Mannschaft. Aufgrund der 2. Halbzeit dann auch ein verdienter Erfolg der Mannschaft von Trainer Fatih Çift.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Christian Meinert, Thilo Kraemer, Jan Henrich, Giuliano Masala, Emre Altin (46. Marvin Sauerborn), Max Hannappel (87. Marcus Fritsch), Derrick Miles, Hendrik Hillen (46. Armin Jusufi), Herve Loulouga, Sascha Engel 

2. Sieg in Folge

Mit 3:2 gewinnt die Mannschaft von Trainer Fatih Çift vor 184 Zuschauern gegen den SV Morlautern. Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit relativ wenigen Torchancen. Nach gespielten knapp 30 Minuten, hatte Max Hannappel die Führung auf dem Fuß, doch er konnte die gute Flanke von Christian Meinert nicht im Tor unterbringen. Rot-Weiß war spielbestimmend, aber die die Gäste aus Morlautern setzten immer wieder Nadelstiche. Es dauerte somit bis zur 37. Minute, ehe Sascha Engel mit seinem ersten Treffer die Führung erzielte. Viel Zeit sich darüber zu freuen blieb nicht, denn Morlautern kam vier Minuten (41.) später zum Ausgleich und so ging es mit einem 1:1 in die Pause.
 
Bereits nach vier gespielten Minuten in der 2. Halbzeit, war erneut Sascha Engel zur Stelle, setzte sich gegen Morlauterns Abwehrspieler durch und schoss die Führung zum 2:1 heraus. Von nun war die Mannschaft von Trainer Çift überlegen und spielte sich gute Torchancen heraus. Derrick Miles hatte nach einem tollen Spielzug über Hendrik Hillen und Max Hannappel das 3:1 dem Fuß, doch anstatt selber abzuschließen, spielte er auf Herve Loulouga und ein Abwehrspieler vereitelte die gute Möglichkeit. So mussten die Zuschauer bis zur 85. Minute warten, ehe Herve Loulouga nach einem Konter zum 3:1 traf.
Als Morlautern wenig später den Anschluss erzielte (90.+1) kamen Erinnerungen an das Spiel gegen Trier auf, doch diesmal hielt die Führung bis zum Abpfiff.
 
Am Mittwoch 30.08. steht das Rheinlandpokal-Spiel beim Bezirksligisten in Ahrweilern an, ehe am Samstag der SC Idar-Oberstein zu Gast auf dem Oberwerth ist.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Christian Meinert, Thilo Krämer, Marcus Fritsch, Giuliano Masala, Alexis Weidenbach, Marvin Sauerborn, Max Hannappel (72. Berkan Yavuz), Derrick Miles, Armin Jusufi (46. Hendrik Hillen), Sascha Engel (60. Herve Loulouga) 

„Die Duelle gegen sie waren immer sehr eng…“

Nach vier sieglosen Spielen konnte die Mannschaft um Trainer Fatih Çift endlich den ersten Saisonsieg gegen Engers feiern. Doch viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn am Sonntag (27.08.), steht schon das nächste Heimspiel gegen den SV Morlautern an. Die Erleichterung war zu spüren, nach dem ersten Saisonsieg gegen Engers. Ein wichtiger Sieg auch für die Moral und das Selbstbewusstsein? „Absolut, gerade für das Selbstvertrauen war es enorm wichtig“, so Trainer Çift fordert aber auch, dass „ wir jetzt nachlegen müssen, sonst reden wir nächste Woche wieder über andere Dinge.“  Doch was machte den Unterschied zu bisherigen Spielen aus, als es nicht gelang die Führung über die Zeit zu bringen? „Zum einen die körperliche Verfassung, da wir immer näher an das Niveau herankommen, was uns letzte Saison so ausgezeichnet hat und zum anderen, dass wir uns überwiegend auf das konzentriert haben, was gefordert war“, so der Trainer und weiter „gegen Engers haben wir nur selten die Ordnung verloren und es dem Gegner so sehr schwer gemacht, in die gefährlichen Räume vorzudringen.“
 
Am Sonntag ist Morlautern zu Gast. Letzte Saison gab es einen Sieg im Heimspiel und eine Auswärtsniederlage. Wie ist die Mannschaft in dieser Saison einzuschätzen? „Die Morlauterer Mannschaft ist in meinen Augen stärker einzustufen als in der vergangenen Runde, da sie sich nochmals verstärkt haben, u. a. mit den Neuzugängen aus Pirmasens“, so Fatih Çift. „Die Duelle gegen sie waren immer sehr eng“ sagt der Trainer weiter und „ich denke, dass es auch am Sonntag wieder so sein wird. Sie verkörpern körperliche Präsenz mit spielerischen Elementen und haben ein paar "Unterschiedsspieler" in ihren Reihen, wie z. B. Maurice Roth, Daniel Haag oder Kevin Olali. Dazu kommt, dass der Trainer, den ich persönlich sehr schätze und im Gegenteil zu vielen anderen auch als angenehm empfinde, seine Mannschaft bis zum Maximum fordert.“
Personelle Ausfälle sind bis Sonntag wahrscheinlich nicht zu beklagen und so erwartet der Trainer Çift, „dass uns für Sonntag wieder der komplette Kader zur Verfügung stehen wird.“
 
Anstoß:
Sonntag, 27.08.2017 um 15:00 Uhr
 
Schiedsrichter:
Thorsten Braun
 
Assistenten:
Maximilian Reichhart
Jonas Schwinn 

Verdienter Sieg gegen Engers

Eine tolle Kulisse mit 654 Zuschauern umrahmte den verdienten ersten Sieg von Rot-Weiß in dieser Saison. In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Mannschaften. Das Spiel war geprägt von Taktik und Torchancen blieben Mangelware. Doch dann setzte sich Derrick Miles, nach einem Ballverlust im Mittelfeld, auf der Außenbahn bis zur Grundlinie durch und passte auf Armin Jusufi zurück. Dieser behielt die Ruhe und schob überlegt zur viel umjubelten 1:0 (33.) Führung ein. Mit der Führung im Rücken, bestimmte die Mannschaft von Trainer Fatih Çift das Spiel, der FV Engers hatte vor der Pause nur noch eine Gelegenheit mit einem Schuss aus 16 Metern, der aber über das Tor ging.
 
Mit Beginn der 2. Halbzeit, waren die Engerser die aktivere Mannschaft ohne jedoch Gefahr für das Tor von Tobias Oost auszustrahlen. Die Abwehr um Kapitän Thilo Krämer und Marcus Fritsch stand sehr sicher und ließ nichts zu. Als Sascha Engel dann Marvin Sauerborn auf die Reise Richtung Engerser Tor schickte, nutzte dieser die sich bietende Möglichkeit und erzielte mit einem platziertem Schuss das 2:0 (57.). Das Spiel war im Grunde entschieden. In der Schlussphase der Partie, hätten Christian Meinert, Sascha Engel, Derrick Miles und der eingewechselte Hendrik Hillen, dass Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. So blieb es aber beim 2:0 und der erste Saisonsieg konnte verbucht werden.
 
Weiter geht’s in der englischen Woche, mit dem Heimspiel am Sonntag 27.08. gegen den SV Morlautern. Anstoß ist um 15:00 Uhr
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Giuliano Masala, Thilo Kraemer, Marcus Fritsch, Christian Meinert, Alexis Weidenbach (80. Emre Altin), Marvin Sauerborn, Armin Jusufi, Max Hannappel (88. Berkan Yavuz), Derrick Miles, Engel (78. Hendrik Hillen) 

„…eine gewisse "Straßenköter"-Mentalität….“

Nach der unnötigen Niederlage in Pirmasens, erwartet die Mannschaft von Trainer Fatih Çift im heutigen Heimspiel nun den Rheinlandligameister und Aufsteiger FV 07 Engers.
In Pirmasens eine Halbzeit lang nichts zugelassen, in Führung gegangen, in der zweiten Halbzeit komplett den Spielfaden verloren und wieder ohne Punkte nach Hause gefahren. Was fehlt der Mannschaft, eine Führung auch gegen so einen Gegner über die Runden zu bringen? Fatih Çift sieht es so, „in meinen Augen von allem etwas. Eine Portion Erfahrung, das nötige Quäntchen Glück und auch ein Stück weit eine gewisse "Straßenköter"-Mentalität. Kommst du von der Straße und hast nicht viel, verteidigst du dieses "nicht viel" als ob es alles wäre. Aktuell ist es sehr einfach, uns das weg zu schnappen, wofür wir teilweise einen großen Aufwand betreiben.“
 
Nun geht’s im Nachbarschaftsduell gegen den FV Engers, die mit breiter Brust aufs Oberwerth kommen, nach dem Heimsieg gegen Kaiserslautern II. Ein wird kein Selbstläufer den allseits erwarteten ersten Sieg einzufahren. „Kein Spiel wird in dieser Liga ein Selbstläufer“, so Trainer Çift und „das Duell gegen den FV Engers wird genau so schwer wie alle anderen Partien, die wir absolviert und noch zu absolvieren haben. Ich würde es aber nicht erwarteten, sondern vielmehr erhofften Sieg nennen.“
 
Beide Mannschaften und auch Trainer kennen sich sehr gut aus Rheinlandligazeiten. Was muss unsere Mannschaft auf jeden Fall abrufen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten? „Der FV Engers ist verdientermaßen Rheinlandliga-Meister geworden und hat sich vor der Saison - in meinen Augen - genau dort verstärkt, wo Bedarf war. Sie haben mit meinem Kumpel Sascha Watzlawik genau den richtigen Trainer, der es geschafft hat, die Mannschaft weiter zu entwickeln. Das Momentum spricht ganz klar für den FV Engers. Meine Mannschaft muss genau das abrufen, was sie kann und das ohne irgendwelchen Druck“, so Fatih Çift denn „Druck würde sie hemmen und vielleicht zur Übermotivation drängen und Übermotivation führt dann zu Fehlern, die wir langsam minimieren sollten.“
Personell alle sind alle Spieler an Bord, „nominell dürften uns diesmal alle Spieler zur Verfügung stehen, sofern sich beim Abschlusstraining keiner verletzt“, so Trainer Çift.
 
Anstoß:
Mittwoch 23.08.2017 um 18:45 Uhr
 
Schiedsrichter:
Benedikt Kempkes
 
Assistenten:
Alexander Müller
Anne Noll 

Halbzeitführung reicht nicht

Eine knappe 2:1 Niederlage in Pirmasens musste unsere Oberligamannschaft einstecken. Die Pausenführung durch Derrick Miles, glich der FK Pirmasens in der 64. Minute aus und schoss nur vier Minuten später auch den 2:1 Siegtreffer.
Schade, denn aufgrund der ersten Halbzeit wäre mehr drin gewesen heute.
 
Am Mittwoch 23.08.2017 steht dann das Heimspiel gegen FV Engers an.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Christian Meinert, Thilo Kraemer, Marvin Sauerborn, Max Hannappel (51. Hendrik Hillen), Emre Altin (76. Bayram-Burak Koç), Marcus Fritsch, Alexis Weidenbach, Derrick Miles, Armin Jusufi, Sascha Engel (72. Herve Loulouga)

 


"..das wir irgendwann für unseren Aufwand und Auftritt belohnt werden.."

Nach der tollen Leistung gegen den Ligaprimus aus Homburg, steht direkt das nächste Highlight beim FK 03 Pirmasens an.
Gegen den FC Homburg haben unsere Jungs die Partie offen gestaltet und viel Lob eingesteckt. Was zählbares sprang leider nicht heraus, hätte dem Trainer aber besser gefallen. Fatih Çift sagt aber, "im Endeffekt geht es um das Ergebnis. Und das hat leider nicht gestimmt. Aber der "Inhalt" ist natürlich auch wichtig für das Trainerteam und die Mannschaft. Ich denke, dass wir irgendwann für unseren Aufwand und Auftritt belohnt werden und drei Punkte mitnehmen."
Viertes Spiel, der nächste Favorit FK Pirmasens. Das die Mannschaft durchaus in Lage ist mitzuhalten hat sie bewiesen. Ist es aber diese Saison schwieriger einen starken Gegner zu überraschen, weil sich Rot-Weiß schon einen guten Ruf erspielt hat in der Oberliga und nicht mehr unterschätzt wird?
"Das weiß ich nicht. Es mag sein, dass wir nicht mehr als Aufsteiger aus der Rheinlandliga und potenzieller Abstiegskandidat angesehen werden und die Gegner uns als Fünftplatzierten der letzten Runde wahrnehmen. Aber alles in allem es ist definitiv schwieriger, da die Mannschaften in dieser Saison stärker einzustufen sind als in der vergangenen", so Fatih Çift.
Vor dem Spiel gegen Homburg hat das Trainerteam den Jungs mit auf den Weg gegeben, mutig zu spielen. Ist eine mutige Spielweise in Pirmasens der Schlüssel zum Erfolg?
Trainer Çift: "Wir haben Mut gefordert, da ich den Eindruck hatte, dass der ein oder andere sich mehr mit dem schier übermächtigen Gegner beschäftigt hat als mit sich selbst. Wir benötigen in Pirmasens - einem weiteren Favoriten - ebenfalls Mut, genauso wie in allen anderen Partien. Ich hoffe, dass die Spieler aus den ersten drei Spielen diesen Mut und eine Portion Selbstbewusstsein schöpfen, auch wenn wir "lediglich" 2 Punkte gesammelt haben. Allerdings werden wir nur mit Mut allein nicht unbedingt weiterkommen. Zum Fußball gehört bisschen mehr als das."
Personell können die Trainer etwas aufatmen, "denn die Personalsituation hat sich ein wenig entspannt. Bis auf Giuliano Masala, der ab Montag wieder einsteigen wird, dürften Stand heute alle Spieler einsatzbereit sein", so Fatih Çift.
 
Anstoß:
Samstag 19.08.2017 um 15:30 Uhr
 
Schiedsrichter:
Jan Dennenmärker
 
Assistenten:
Luca Schilirò
Niklas Kunzler
 
Anfahrt:
Stadion Husterhöhe, Georgia Avenue 1, 66953 Pirmasens 

Rheinland-Pokal in Ahrweiler

In der 2. Runde des Rheinland-Pokals, tritt unsere Oberligamannschaft beim Bezirksligisten BC Ahrweiler an.
Das Spiel findet am Mittwoch 30.08.2017 um 19:30 Uhr in Ahrweiler statt.

Heimniederlage gegen Homburg

Mit 1:3 (1:2) musste sich die Mannschaft von Trainer Fatih Çift gestern dem FC Homburg geschlagen geben. Trotz dem fehlen von vier Stammspielern, boten die Jungs eine gute Leistung. Die Gäste führten durch Treffer in der 19. und 34. mit 2:0, bevor Bayram-Burak Koç noch vor der Pause der Anschlusstreffer gelang (41.). Mit etwas Glück hätte sogar in der 2. Hälfte der 2:2 Ausgleich fallen können, doch Homburg erhöhte in der 66. Minute auf 3:1 und entschied somit das Spiel.
 
Tore und Stimmen zum Spiel: https://www.youtube.com/watch?v=qNQ-u7EJfFw
 
Aufstellung:
Tobias Oost - Christian Meinert, Marvin Weber (81. Berkan Yavuz), Thilo Kraemer, Marvin Sauerborn, Max Hannappel (75. Marcus Fritsch), Emre Altin, Herve Loulouga (40. Baryam-Burak Koç), Derrick Miles, Jan Henrich, Sascha Engel

„…das wird eine Mammutaufgabe…“

Im zweiten Heimspiel der Saison, ist der Topfavorit der Oberliga, der FC 08 Homburg, zu Gast auf dem Oberwerth. Das nächste Highlight-Spiel für die Mannschaft von Trainer Fatih Çift. Gegen Trier nun auch gegen Wiesbach, reichte es trotz Führung und einer guten spielerischen Leistung „nur“ zu einem Punkt. Trotz des frühen Zeitpunkts der Saison, könnte das in der Endabrechnung auschlaggebend sein oder ist das zu weit gegriffen bzw. sind das bei diesem Auftaktprogramm zwei „Bonuspunkte“? Fatih Çift meint, „dass das zum jetzigen Zeitpunkt zu weit gegriffen wäre. Wir haben noch 34 Spiele vor der Brust und Möglichkeiten genug, um den ein oder anderen Punkt einzufahren. Aber alles in allem bin ich von der Punktausbeute her nicht ganz unzufrieden, auch wenn wir objektiv betrachtet, sicherlich noch zwei Punkte mehr hätten haben können. Man darf jedoch nicht vergessen, dass es auch möglich gewesen wäre, wenn das Spiel gegen Eintracht Trier fünf Minuten länger gedauert und Hertha Wiesbach den Elfmeter in der 85. Minute verwandelt hätte, dass wir heute mit null Punkten das Tabellenende hätten zieren können.“
 
Die nächste schwere Hürde zum Auftakt ist nun der Topfavorit FC Homburg. Der Etat (im siebenstelligen Bereich) der Gäste liegt meilenweit entfernt von Rot-Weiß. Schaut man als Rot-Weiß Trainer neidvoll auf die Möglichkeiten, die dort gegeben sind? „Ich kenne die Möglichkeiten dort nicht im Detail. Aber so einen Etat wünscht sich natürlich jeder Trainer. Die Umstände bei Rot Weiß sind so, wie sie sind. Und daran wird sich in naher Zukunft auch nichts ändern. Trotzdem ist das irgendwo auch reizvoll. Ich habe es vor einiger Zeit schon einmal gesagt: ‚Die Kunst ist es, aus wenig viel zu machen‘“, so unser Trainer. Der FC Homburg kommt mit zwei Siegen im Rücken aufs Oberwerth. Gibt’s überhaupt realistische Chancen gegen diesen Gegner etwas zu holen bzw. gibt es bei dieser Mannschaft Schwachpunkte, die ausgenutzt werden können? Fatih Çift stellt klar, „eine Chance gibt es im Fußball immer, aber realistisch gesehen, wird es gegen den FC Homburg wahrscheinlich schwerer als gegen jeden anderen Gegner in der Liga. Die Mannschaft aus Homburg arbeitet unter professionellen Bedingungen, d. h. die Spieler dort trainieren öfter als unsere, haben keine Doppelbelastung aufgrund Arbeit, Ausbildung, Schule etc. und können sich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren. Ich habe sie beobachtet und mir natürlich meine Gedanken gemacht, wie wir sie bespielen können. Ob es dann der richtige Plan ist, wird sich zeigen. Aber das wird eine Mammutaufgabe.“
Personell ist die Situation sehr angespannt. „Neben Armin Jusufi (Urlaub) und Hendrik Hillen (Gelb-Rot Sperre) werden auch Giuliano Masala (Urlaub) sowie Alexis Weidenbach (Rotsperre) ausfallen, was die Aufgabe am Freitag nochmals schwerer macht. Somit stehen uns am Freitag genau 13 Feldspieler und 2 Torhüter zur Verfügung“, so Fatih Çift.
 
Anstoß:
Freitag, 11.08.2017 um 18:45 Uhr
 
Schiedsrichter:
Tom Bauer
 
Assistenten:
Jens Schmidt
Michael Baumgartl

RW Trier 2017 25
 


1:1 in Wiesbach

Im 2. Spiel der Oberliga, konnte unsere Mannschaft die Torchancen in der 1. Halbezeit nicht nutzen und musste am Ende froh sein, doch noch einen Punkt aus Wiesbach mitzunehmen.
Keine 60 Sekunden waren gespielt und Rot-Weiß führte bereits mit 1:0. Hendrik Hillen wurde bei einem Konter auf der linken Seite freigespielt und passte den Ball quer auf Max Hannappel, der völlig frei stehend zur Führung einnetzte. Anschließend war die Mannschaft von Trainer Fatih Çift das überlegenen Team, zeigte schönen Kombinationsfußball und kontrollierten das Geschehen. Einzig die Torchancen im Minutentakt wurden fahrlässig vergeben. Teilweise fahrlässig wurden sich die bietenden besten Tormöglichkeiten vergeben. So blieb es bis zur Pause bei der knappen Führung.
Auch in den ersten fünfzehn Minuten nach der Pause, ließ Rot-Weiß den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Doch dann wendete sich das Blatt mit der gelb-roten Karte für Hendrik Hillen. Eigentlich sollte Hendrik Hillen, aufgrund des sich anbahnenden Platzverweises ausgewechselt werden, doch dazu hatte der Trainer keine Gelegenheit mehr. Eine unnötige Aktion führte dazu, dass Rot-Weiß von nun an in Unterzahl das Spiel fortführen musste. Wiesbach drückte unsere Mannschaft in die eigene Hälfte und erzielte zwangsläufig in der 76. Minute den Ausgleich zum 1:1. Auch nach dem Ausgleich ließ der Druck der Wiesbacher nicht nach, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Fünf Minuten vor Schluss hatte dann der Schiedsrichter seinen Auftritt und entschied zur Überraschung aller anwesenden Zuschauer, auf Elfmeter, Jan Henrich soll im Strafraum einen Ball mit der Hand abgewehrt haben. Das Geschenk konnten die Wiesbacher nicht nutzen, denn Tobias Oost hielt den Strafstoß und sicherte somit seiner Mannschaft den Punktgewinn.
 
Das Video zum Spiel gibt’s hier: https://www.youtube.com/watch?v=s1jdB8XRl1I
 
Weiter geht’s für die Jungs bereits am Freitag, 11.08.2017, mit dem Heimspiel gegen den FC Homburg. Anstoß ist um 18:45 Uhr.
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Giuliano Masala, Jan Henrich, Thilo Kraemer, Marvin Weber – Max Hannappel (54. Emre Altin), Marvin Sauerborn, Derrick Miles, Hendrik Hillen, Christian Meinert, Sascha Engel (70. Herve Loulouga, 90.+2 Marcus Fritsch) 

„Konzentration wird auch diesmal ganz wichtig sein…“

Teil 2 im schweren Auftaktprogramm der Oberliga steht am Samstag an. Diesmal reist die Mannschaft von Trainer Fatih Çift zum Vorjahresdritten FC Hertha Wiesbach. Mit einigen Tagen Abstand zum Trier-Spiel, was überwiegt mehr, der vor dem Spiel eher unerwartete Punkt gegen einen Topfavoriten oder doch, die zwei Tore Führung und den möglichen Sieg kurz vor Spielende nicht über die Zeit gebracht zu haben?
Trainer Çift beschäftigt sich nicht mehr mit dem Spiel gegen Trier denn, „ehrlich gesagt, ist das Spiel für mich längst abgehakt. Ich war mit dem Auftritt zufrieden und hatte vorher auch schon gesagt, dass für mich der Inhalt wichtig ist. Natürlich hätten wir gerne das 3:1 über die Zeit bringen müssen, aber deswegen lieben wir den Fußball doch. Es kann immer alles passieren. Letztes Jahr haben wir profitiert, vergangenes Wochenende eben die Eintracht aus Trier.“
 
In der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte Fatih Çift, dass die Mannschaft die Fitness noch nicht hatte, wie sie diese Ende August haben wird. Wie ist diese Aussage nun zu verstehen, denn normalerweise wird doch in der Vorbereitung daraufhin gearbeitet, mit dem 1. Spieltag eine topfitte Mannschaft auf den Platz und in die Saison zu schicken. Fatih Çift stellt klar, dass es auch „versucht wird, die Grundlage für die Saison zu legen. Das haben wir natürlich auch getan. Aber da spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Wenn Spieler im Urlaub oder verletzt sind und 7 bis 10 Einheiten weniger absolvieren, dann macht sich das eben bemerkbar. Die, die von Anfang bis Ende dabei waren, wie z. B. Christian Meinert oder Giuliano Masala haben keine Probleme, die 90 Minuten über die Bühne zu kriegen. Andere Spieler, wie Herve Loulouga oder Derrick Miles haben Auszeiten genommen und konnten in dem Spiel bei den Temperaturen die 90 Minuten eben nicht über die volle Distanz gehen. In 2 bis 3 Wochen werden aber alle das Niveau erreichen, welches wir letzte Saison hatten und was die Basis für unseren Erfolg war.“ 
 
Nun geht’s zum Vorjahresdritten nach Wiesbach. Letzte Saison gelang der Mannschaft ein 4:0 Erfolg. Wie gelingt es, auch diesmal wieder etwas Zählbares aus Wiesbach mitzunehmen? „Dafür habe ich natürlich keine Patentlösung. Letzte Saison sind wir mit 13 Feldspielern nach Wiesbach gefahren und haben ein top konzentriertes Spiel abgeliefert, obwohl wir innerhalb der Mannschaft viel umbauen mussten. Konzentration wird auch diesmal ganz wichtig sein. Die Stärken von Wiesbach sind uns bewusst, dementsprechend werden wir versuchen aufzutreten. Und wenn dann etwas Zählbares herausspringen sollte, umso besser“, so Fatih Çift zur Ausgangslage.
 
Positiv ist, dass fast alle Spieler zur Verfügung stehen. „Stand heute, fällt lediglich Alexis Weidenbach aufgrund seiner Sperre aus. Bei Hervé Loulouga müssen wir das Abschlusstraining abwarten und schauen, wie belastbar der Oberschenkel ist“, so unser Trainer zur personellen Situation.
 
Anstoß:
Samstag 05.08.2017 um 15:00 Uhr
 
Schiedsrichter:
Sebastian Epp
 
Assistenten:
Carsten Gassmann
Luca Hartmut Weis
 
Anfahrt:

Dramatische Schlussphase endet mit 3:3

Bis zur 87. Minute mit einer 3:1 Führung, sah alles nach einem tollen Auftaktsieg gegen Eintracht Trier aus, ehe der Topfavorit mit den späten Treffern (88./90.) doch noch zum Punktgewinn kam.
 
Die Mannschaft von Trainer Fatih Çift erwischte einen guten Start und Derrick Miles und Armin Jusufi stellten die Trierer Hintermannschaft mehr als einmal vor Probleme. Nach einer Ecke in der 8. Minute wurde Marvin Sauerborn im Zweikampf im Strafraum zu Fall gebracht und der gute Schiedsrichter Timo Klein zeigte auf den Punkt. Armin Jusufi ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Foulelfmeter sicher zur 1:0 Führung. Nach zwanzig Minuten kamen die Trierer dann etwas besser in die Partie. Nach einem Solo gelangte der Ball vor das Tor von Tobias Oost und Christian Meinert lenkte den Ball unfreiwillig ins eigene Tor zum 1:1 Ausgleich (25.). So ging es in die Pause.
Auch in der 2. Halbzeit, sorgte unsere Mannschaft für die erneute Führung. Nach einem Einwurf verlängerte Jan Henrich per Kopf den Ball über Abwehr und Torwart auf Herbe Loulouga, der völlig alleinstehend den Ball zum 2:1 einschob (50.). Danach passierte nicht viel Torchancen blieben Mangelware. Als erneut Armin Jusufi kurz vor dem Ende mit seinem 2. Treffer eine dramatische Schlussphase einleitete. Nach einem Konter setzte sich Armin Jusufi im Alleingang gegen die Trierer Abwehrspieler durch und versenkte den Ball zum 3:1 (87.). Alle Zuschauer glaubten an einen Erfolg für Rot-Weiß und einige verließen bereits das Stadion. Doch Eintracht Trier kam per Foulelfmeter in der 88. Minute zum 3:2 Anschlusstreffer. Nun setzten die Gäste alles auf eine Karte und die Mannschaft von Trainer Fatih Çift konnte dem Trierer Druck nicht mehr viel entgegensetzten. So kam es wie es kommen musste und Trier erzielte mit dem Abpfiff den Ausgleichstreffer zum 3:3 Endstand.
 
Am kommenden Samstag reist unsere Mannschaft dann zum Vorjahresdritten FC Hertha Wiesbach. 
 
Aufstellung:
Tobias Oost – Giuliano Masala, Jan Henrich, Marvin Weber, Christian Meinert, Hendrik Hillen (63. Sascha Engel), Max Hannappel, Marvin Sauerborn, Derrick Miles (80. Emre Altin), Herve Loulouga (73. Bayram-Burak Koc), Armin Jusufi 

„Die Kunst ist es, aus wenig viel zu machen.“

Am Samstag startet die 2. Oberligasaison für Rot-Weiß. Es gab in der Sommerpause einen Umbruch in unserer Mannschaft. Viele Spieler verließen den Verein und es galt in der Vorbereitung, die neuen Spieler zu integrieren und fit für die Oberliga zu machen. Bist Du zufrieden mit der Vorbereitung inklusive der Spiele und haben die Spieler verinnerlicht, was die Trainer von ihnen verlangen?

Fatih Çift: "Im Großen und Ganzen muss ich mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden sein. Anfangs standen uns lediglich 11 Spieler zur Verfügung, da einige der Spieler noch im Urlaub oder verletzt waren. Aktuell sieht es, was den Trainingsbetrieb angeht aber etwas besser aus. Allerdings haben wir noch lange nicht das Niveau erreicht, was wir benötigen. Der ein oder andere neue Spieler wird Zeit brauchen, um das umsetzen zu können, was wir möchten. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass wir mit Ausnahme von Sascha Engel (Jahrgang 1992) nur Spieler des Jahrgangs 98, 97 und 96 verpflichtet haben."
 

Es ist nicht leicht mit dem kleinsten Etat der Oberliga, Spieler aufs Oberwerth zu locken bzw. zu halten, hinzukommt, dass Zusagen nicht gehalten werden oder utopische Ablösesummen im Raum stehen. Ist es kein sportlicher Anreiz mehr in der Oberliga (5. höchste Liga) zu spielen und dafür evtl. auf den einen oder anderen Euro zu verzichten?

Fatih Çift: „Als ich vor 18 Jahren in die Oberliga "aufgestiegen" war, hat mich das finanzielle überhaupt nicht interessiert. Ich wollte so hoch wie möglich und gegen die stärksten Mannschaften spielen. Wenn ich eine Zusage gegeben habe, habe ich diese auch eingehalten. Inzwischen hat sich aber anscheinend viel verändert. Es wird um 10 € gefeilscht, gelogen und sich alles so zurecht gelegt, wie man es eben gerade braucht. Damit müssen wir leider leben. Im Endeffekt muss es dann jeder für sich selbst entscheiden und mit dieser Entscheidung klar kommen.“
 

In der neuen Saison spielen renommierte Mannschaften wie bspw. Eintracht Trier, FC Homburg, FK Pirmasens in der Oberliga. Es wird nicht einfach bei diesen Namen und dem Etat der Mannschaften, den Klassenerhalt für Rot-Weiß zu schaffen?

Fatih Çift: „Das war es letztes Jahr auch nicht. Ich persönlich freue mich jedoch auf diese Mannschaften, deren Stadien, Fans etc. Ich wünschte, wir hätten noch mehr von diesem Kaliber in der Liga. Der Etat ist, wie er ist. Wir müssen unseren Verantwortlichen, in erster Linie Chris Noll, den vielen Sponsoren und Gönnern und auch den ehrenamtlichen Verantwortlichen einfach danken, dass sie es uns ermöglichen, in der Oberliga dabei sein zu können. Und ich persönlich möchte mich nicht hinter dem kleinen Etat verstecken und das als Alibi nutzen. Das macht irgendwo auch den Reiz aus. Die Kunst ist es, aus wenig viel zu machen. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich irgendwann auch mal mit mehr Möglichkeiten arbeiten darf. :-).“

Ein schweres Auftaktprogramm wartet auf Rot-Weiß. Mit dem Spiel gegen Eintracht Trier geht’s los und auch in Trier gab es einen Umbruch in der Mannschaft. Wie schwer sind die Trierer einzuschätzen und welches Ergebnis wäre ein Erfolg für Rot-Weiß?

Fatih Çift: „Die Trierer sind überhaupt nicht schwer einzuschätzen. Sie haben nach dem Abstieg aus der Regionalliga sehr viele Spieler "verloren", jedoch für die Oberliga auch sehr gute Spieler dazugewonnen, wie z. B. Radojewski, Mabouba, Noutsos usw. Darüber hinaus sind Spieler wie Maurer, Heinz oder Kinscher dabeigeblieben. Es steckt sehr viel Qualität und auch Erfahrung in der Trierer Mannschaft. Letzte Saison "durften" wir gegen Völklingen starten, die uns direkt gezeigt haben, wo der Hammer hängt. Das wollen wir am Samstag nicht noch einmal erleben und uns bestmöglich präsentieren. Ein Sieg wäre schon ein riesen Erfolg, aber in erster Linie möchten wir zeigen, dass wir auch dieses Jahr absolut konkurrenzfähig sind.“

Hat der Trainer seine Startelf für Samstag schon im Kopf oder gibt’s noch taktische Überlegungen und stehen alle Spieler zur Verfügung?  

Fatih Çift: „Die taktischen Überlegungen sind schon abgeschlossen. Jetzt geht´s darum, die richtigen Spieler auszuwählen, wobei die Anfangsformation auch so gut wie sicher feststeht. Hinter Thilo Krämer steht ein dickes Fragezeichen, Alexis Weidenbach ist für die ersten drei Saisonspiele gesperrt und Marcus Fritsch trainiert erst seit 1 Woche mit der Mannschaft. Zudem hat uns mit Mete Begen noch ein Spieler kurz vor dem Start verlassen. Aber all diese "Probleme" kennen wir bereits aus der letzten Saison.“
 

Nächstes Spiel

23. Spieltag Oberliga
Sonntag 10.12.2017 - Anstoß: 14:30 Uhr
Rot-Weiß Koblenz - FK 03 Pirmasens
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16. Spieltag Kreisliga A - Koblenz
Sonntag 04.03.2018 - Anstoß: 11:00 Uhr
Rot-Weiß Koblenz II - SC Vallendar
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