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Die Suche nach dem Selbstvertrauen

Im ersten Durchgang des Regionalliga-Heimspiels gegen den SC Freiburg II hatte es den Anschein, als könnte die TuS Rot-Weiß Koblenz ihren ersten Saisonsieg landen. Die Köpfe hatten gute Ideen, aber es fehlte in den Beinen, sodass der Aufsteiger am Ende bei der 0:1 (0:0)-Niederlage erneut mit leeren Händen dastand. In der Partie gegen die Freiburger Reserve, die mit drei Spielern aus dem Profikader auflief, gelang es beiden Mannschaften häufig, vor das gegnerische Tor zu kommen, aber selten, richtig gefährlich zu werden. Zweimal hatten die Gäste durch den späteren Torschützen Lukas Kübler (3.) und Carlo Boukhalfa (28.) dabei Pech mit der Koblenzer Torlatte, sodass lediglich ein Treffer durch Profi Kübler heraussprang (66.). Eine Hereingabe von Lars Herrmann verwertete er am langen Pfosten aus fünf Metern. Ein höheres Ergebnis wäre möglich gewesen wäre. Den Sieg erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Christian Preußer vor allem nach dem Seitenwechsel durch bessere Spielanteile. Trotz der offensichtlichen Überlegenheit der Schwarzwälder kam es mit dem Schlusspfiff fast noch zum Ausgleich der Rot-Weißen. Nach einem vom Jordi Arndt Flachschuss aufs Tor der Breisgauer trennte nur noch ein Fuß der Freiburger den Ball vom Tor. Lukas Bohro rettete in höchster Not. Dadurch musste Trainer Fatih Çift wieder erklären, warum seine Mannschaft nichts Zählbares mitnahm: „Es ist schwierig, Worte zu finden, aber es ist genauso schwierig für meine Spieler, die immer versuchen, etwas abzureißen, was aber nicht immer funktioniert. Im Moment sind wir die Lachnummer der Liga. Das liegt ganz klar am mangelnden Selbstvertrauen, aber wo soll das auch herkommen?“ Vielleicht durch die zwar wenigen, aber doch gut herausgespielten Angriffe oder den Kopfball von Hendrik Hillen nach einer Ecke, den nur das Aluminium vom Torerfolg abhielt. Auf eines aber konnte das Heim-Team erneut bauen: Die starken Leistungen von Schlussmann Hrvoje Vincek gaben zumindest etwas Vertrauen in der Defensive, welches auch nötig ist für die kommenden Aufgaben. Trainer Çift hat eine Stellschraube gefunden, um die Mannschaft und damit die Ergebnisse möglicherweise zu verbessern: „Im Moment ärgern mich die Neuzugänge aus der Regionalliga. Es sieht mir bei ihnen eher nach einem Schaulaufen aus, was ich nächste Woche auf jeden Fall ansprechen werde“, beschrieb er seinen Eindruck der neuen Spieler, die eigentlich mit ihrer Regionalliga-Erfahrung punkten sollten. Am kommenden Mittwoch im Pokal gegen den TuS Immendorf ist das Ziel, alle Beteiligten wieder neu aufzubauen, um in den nächsten Regionalligaspielen wieder das abrufen zu können, was schon seit Wochen fehlt: „Ich hoffe, dass am Mittwoch auch einmal die Spieler treffen, die es brauchen, um wieder das nötige Selbstvertrauen zu tanken“, hofft Çift auf die schnellstmögliche Wende.
 
Aufstellung: Vincek - Masala, Baltic, Kraemer, Meinert - Miles (68. Klein), Fritsch - Hillen, Weidenbach (76. Engel), Stojanovic (63. Hannappel) - Arndt. 
Schiedsrichter: Timo Klein (Neunkirchen).
Zuschauer: 302.
Tor: 0:1 Lukas Kübler (66.).

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