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Früher Doppelpack spielt Rot-Weiß in die Karten

Ganz wichtiger Auswärtssieg für Rot-Weiß Koblenz in der Fußball-Regionalliga Südwest: Die Mannschaft von Trainer Heiner Backhaus setzte sich am Dienstagabend im Nachholspiel beim TSV Eintracht Stadtallendorf verdient mit 2:0 (2:0) durch. Nach dem neuerlichen Kälteeinbruch inklusive Schneefällen verlegten die Oberhessen die Partie am Vormittag aus dem Herrenwaldstadion auf den nebenan gelegenen Kunstrasenplatz. Auf dem eher ungewohnten Untergrund fanden sich die Gäste schneller zurecht als die Eintracht. Koblenz führte nach einem Blitzstart wie er im Buche steht bereits nach fünf Minuten mit 2:0.

Zunächst profitierte Moritz Göttel davon, dass TSV-Verteidiger Muhamet Arifi den Koblenzer Angreifer beim Rückpass übersah. Göttel ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte das 0:1. Damit noch nicht genug. Nur drei Minuten später empfing Valdrin Mustafa einen Befreiungsschlag von Torhüter Baboucarr Gayé und setzte den Ball mit einem trockenen Abschluss ebenfalls in die Maschen. Rot-Weiß fand gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten direkt die richtige Einstellung und blieb auch danach die tonangebende Mannschaft. Nur weitere Tore sollten in der Eiseskälte nicht mehr fallen. Dabei ergaben sich für die Backhaus-Elf etliche weitere Gelegenheiten. Nachdem seine Sturmpartner früh die Führung herausgeschossen hatten, wollte Ahmet Sagat nicht hinten anstehen. Sein Weitschuss verfehlte in der achten Minute knapp das Ziel. Das Gleiche galt für den Versuch Quentin Fouleys, den der flankende Marko Stojanovic in Szene gesetzt hatte. Christopher Spang per Kopf nach einem Fouley-Eckstoß (26.) und Göttel (30.) besaßen weitere gute Möglichkeiten, das Ergebnis weiter auszubauen. Die Stadtallendorfer, die durch Arne Schütze und einen Freistoß von Malcom Phillips ihre einzigen Prüfungen in der ersten Halbzeit für Gayé bereithielten, waren mit dem 0:2 zum Kabinengang gut bedient.
Der zweite Durchgang zeigte, dass die Einheimischen trotz des beinahe aussichtslosen Rückstands auf das rettende Ufer in der Tabelle Kämpferqualitäten besitzen, aber bei allen Bemühungen kamen sie im Angriff nicht zur Geltung. Da half es auch nicht, dass die Begegnung nun ausgeglichener verlief und Trainer Dragan Sicaja nach etwas mehr als einer Stunde dreifach wechselte. Jascha Döringer war einer des Joker-Trios. Sein Abschluss in der 85. Minute – einer wenigen nennenswerten des TSV – brachte nichts Zählbares ein. Gayé zeigte seine Reaktionsstärke und klärte zum Eckstoß.
Auch wenn die Begegnung nicht mehr viele Höhepunkte besaß, wäre ein deutlicherer Koblenzer Sieg allemal möglich gewesen. Göttel verpasste seinen Doppelpack, weil er in der 66. Minute nach Mustafas Balleroberung zu zentral abschloss, dann ließen die Rot-Weißen eine 5:2-Überzahlsituation ungenutzt, und Mustafa fand bei einem Alleingang seinen Meister in Stadtallendorfs Schlussmann Joao Borgert. Bei allem Chancenwucher reichte der Blitzstart zum wichtigen Dreier.

Stadtallendorf: Borgert – Arifi, Pape, Schadeberg (59. Sattorov) – Geisler, Phillips, Bartheld (59. Gaudermann), Schütze – Aral (59. Döringer), Vogt, Heuser.
Koblenz: Gayé - Spang, Schell, Miotke, Stojanovic - Pommer (74. Weidenbach), Sabani (87. Müller), Fouley - Göttel (87. Göckan), Mustafa, Sagat (61. Klein).
Schiedsrichter: Lukas Heim (Waghäusel).
Zuschauer: keine zugelassen.
Tore: 0:1 Moritz Göttel (2.), 0:2 Valdrin Mustafa (5.)

Bildtext:
Valdrin Mustafa erzielte in der fünften Minute das 2:0 für die Koblenzer Mannschaft. In dieser Situation scheitert er an Stadtallendorfs Torhüter Joao Borgert.

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