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2:0-Führung reicht diesmal nicht

Verflixte sieben? Von wegen. TuS Rot-Weiß Koblenz hat in der Fußball-Regionalliga Südwest auch in der siebten Begegnung in Folge gepunktet. Gegen die Bundesliga-Reserve des 1. FSV Mainz 05 holte der Tabellenzehnte ein 2:2 (1:0). Die Mannschaft von Heiner Backhaus hält ihre Serie somit am Leben, wenngleich sie den Mai auch mit dem 14. Saisonsieg hätte eröffnen können. Bis eine Viertelstunde vor Schluss lagen die Gastgeber nämlich mit 2:0 in Führung. „Für Rot-Weiß Koblenz ist ein 2:2 gegen diese von der ersten bis zur letzten Position top organisierte Mainzer Mannschaft ein Traumergebnis. Wir haben ordentlich bis gut gespielt - so waren wir in der Lage zu punkten. An einem Top-Tag hätten wir gewinnen können", fasste der Koblenzer Trainer die 90 Minuten zusammen. Die junge Elf vom Bruchweg, als unmittelbarer Verfolger von Rot-Weiß aufs Oberwerth gekommen, hatte vor Wochenfrist gegen die SV Elversberg eine empfindliche 1:5-Niederlage erlitten und wollte es diesmal deutlich besser machen. Entsprechend motiviert attackierten die 05er früh die Koblenzer Spieler, die dem Pressing mit kompakter Defensive begegneten und die Offensivaktionen der Rheinhessen gekonnt neutralisierten. Die Ausrichtungen dabei gänzlich unterschiedlich: Rot-Weiß vertraute auf seine messerscharfen Bälle in die Spitze, während die Gäste auf ihre spielerischen Stärken setzten. Die erste Möglichkeit der Partie hatte prompt das 1:0 zur Folge. Benko Sabani flankte auf Valdrin Mustafa, der per Kopf zunächst noch an Lasse Finn Rieß scheiterte, kurz darauf aber noch einmal zum Abschluss kam und sein 16. Saisontor erzielte. Inzwischen sind es mit Sascha Marquet (TSV Steinbach Haiger), Marvin Cuni (SG Sonnenhof Großaspach), Santiago Fischer (Bahlinger SC) und Kevin Koffi (SV Elversberg) ligaweit nur noch vier Spieler, die häufiger jubelten als der 23-jährige Kosovare.
Die Koblenzer Halbzeitführung stand in der 44. Minute auf der Kippe. Lucas Hermes überbrachte den Rhein-Mosel-Städtern mit vier Toren in den drei vorangegangenen Regionalliga-Aufeinandertreffen beider Teams schon einige Schreckensnachrichten, doch diesmal blockte Julius Schell den Schuss aus der Nahdistanz zum Eckstoß. Es war die letzte Aktion des Koblenzer Innenverteidigers, der zur Pause angeschlagen raus musste. Trainer Backhaus wechselte Maximilian Pommer ein, Christopher Spang rückte aus dem Dreier-Mittelfeld für Schell in die hintere Reihe.
Die 05er knüpften nach Wiederanpfiff an den guten Beginn aus dem ersten Durchgang an. Mehr als drei Eckstöße innerhalb kurzer Zeit und ein von Mario Seidel parierter Hermes-Schuss (53.) sprangen zunächst jedoch nicht heraus. Koblenz schwamm sich nach einer Stunde wieder frei. Sabanis Schuss verfehlte knapp das Tor (59.) - und dann das 2:0. Der eingewechselte Marius Köhl bediente Ahmet Sagat, dessen Schuss Florian Bohnert ins kurze Eck des eigenen Tores abfälschte (66.). Rot-Weiß schien auf der Gewinnerstraße zu sein, Mainz wirkte vom neuerlichen Rückschlag getroffen. Getroffen, aber noch nicht bezwungen. Die junge Mannschaft um die routinierten Gerüststangen Stephan Fürstner und Simon Brandstetter kam in dieser Phase etwas überraschend durch einen perfekten Distanzschuss von Michael Akoto zum Anschluss (76.) und witterte fortan wieder Morgenluft. Bohnert belohnte den starken FSV-Schlussspurt mit dem 2:2 (83.). Zunächst konnte Christopher Spang den Ball per Kopf nicht entschärfen, dann beförderte Seidel den Ball mit den Fäusten unglücklich vor die Füße des Luxemburgers, der mit dem Einschuss zum Remis keine große Mühe mehr hatte. „Individuelle Fehler wie dieser gehören zum Fußball dazu. Davor hatten wir es dank einer sehr guten Organisation geschafft, Mainz von unserem Tor wegzuhalten", sagte Backhaus.
Erinnerungen an das Heimspiel gegen Walldorf wurden wach, doch anders als vor anderthalb Wochen blieb die Antwort zum Koblenzer Happy-End diesmal aus. Sabani hätte in der 88. Minute noch das 3:2 erzielen können, scheiterte jedoch an Rieß.

Koblenz: Seidel - Ekallé, Miotke, Schell (46. Pommer), Stojanovic - Spang, Sabani, Fouley - Göttel (60. Köhl), Mustafa (79. Beckenbauer), Sagat (72. Göckan).
Mainz II: Rieß - Tauer, Akoto, Stich (65. Fedl) - Quirin, Papela (75. Rekdal), Fürstner, Bohnert - Nebel (72. Rösch) - Brandstetter, Hermes.
Schiedsrichter: Mario Hildenbrand (Frankfurt).
Zuschauer: keine zugelassen.
Tore: 1:0 Valdrin Mustafa (23.), 2:0 Ahmet Sagat (66.), 2:1 Michael Akoto (76.), 2:2 Florian Bohnert (83.).
Bildtext:
Valdrin Mustafa, der sich hier im Zweikampf mit Niklas Tauer (links) und Thomas Rekdal nicht schont, erzielte gegen die Mainzer bereits sein 16. Saisontor.

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